(Lehrerin, 59 Jahre), Fraktionsvorsitzende
Schulausschuss, Wissenschaftsausschuss, Umweltausschuss
Fachsprecherin für: Bildung / Schule, Wissenschaft, Umwelt
Tel: 040 / 42831 2250
Dora Heyenn
Jeden letzten Freitag im Monat zwischen 17:00 und 18:30 führt die Bürgerschaftsabgeordnete der LINKEN eine Bürgersprechstunde In ihrem Büro in der Wandsbeker Chaussee 286 durch.
Kontakt zum
persönlichen Mitarbeiter
und zur Mitarbeiterin
Hamiyet Köse

Ein engagierter Wahlkampf führte dazu, dass DIE LINKE mit acht Abgeordneten in die Hamburgische Bürgerschaft eingezogen ist. Aus der Opposition heraus Politik gestalten, das ist die Hauptaufgabe, die ich in der Arbeit im Parlament sehe. Das geht nur über eine enge Verzahnung mit außerparlamentarische Bewegungen. Im Gegensatz zur SPD und GAL empfinde ich die Oppositionsarbeit nicht als frustrierend sondern verstehe sie als verantwortungsvolle konzeptionelle Aufgabe.
Als Fraktionsvorsitzende kann ich dazu beitragen, die detaillierte Arbeit aller Abgeordneten in ihrer Gesamtwirkung für DIE LINKE in der Öffentlichkeit zu verdeutlichen. Die GAL redet von Transparenz – wir praktizieren sie. Immer wieder gibt es Versuche an den Ausschüssen und dem Parlament vorbei Fakten zu schaffen. Frühzeitig aufgedeckt und beharrlich am Thema bleiben, so können wir die Kontrollfunktion ausüben – das ist an einigen Punkten bereits gelungen. So z.B. indem unsere Fraktion den Fokus auf die Einnahmenseite des Haushalts gelenkt und die Privatisierung und Teilprivatisierung immer wieder problematisiert hat. Inzwischen hat auch die schwarz-grüne Koalition eingestanden, dass an zusätzlichen Betriebsprüfern und Steuerfahndern auf der einen Seite und Steuererhöhungen auf der anderen Seite kein Weg mehr vorbeiführt. Neben der Erfüllung von Aufgaben durch den Staat geht es auch um Gerechtigkeit.
Ich bin zuständig für Schule, Wissenschaft und Umwelt.
Als Mitglied der Volksinitiative »Eine Schule für Alle« setze ich mich dafür ein, dass für das Volksbegehren so viele Unterschriften gesammelt werden wie möglich. Darüber hinaus gilt mein Engagement den jungen Menschen mit den geringsten Chancen. Die formale Abschaffung der isolierten Hauptschulklassen hat die Probleme nicht beseitigt. Jeder junge Mensch muss eine Ausbildung erhalten – eine Forderung von der wir in Hamburg weit entfernt sind. Wir kümmern uns darum und lassen nicht locker.
In der Hochschulpolitik gilt es die Idee der Senatorin Gundelach zu verhindern, die Universität auf den Grasbrook zu verlagern, bzw. die Universitätsgrundstücke am Rothenbaum zu verscherbeln. Eine enge Zusammenarbeit mit Studierenden und den Menschen im Stadtteil findet statt.
In der Umweltpolitik befinden wir uns in Hamburg in einer lähmenden Hängepartie. Eine Entscheidung zu Moorburg steht noch aus.
Ich begrüße ausdrücklich, dass das Klimacamp in Hamburg stattfinden konnte und durch die Aktivitäten noch einmal deutlich wurde, dass hier gegen die Mehrheit der Bevölkerung etwas durchgedrückt werden soll, und zwar von einem Energiekonzern. Der politische Wille der Legislative muss entscheidend sein und nichts anderes.