25. August 2009

Stand der konzeptionellen Erarbeitung der verbindlichen Jungenarbeit

BÜRGERSCHAFT DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG
Drucksache 19/3883
19. Wahlperiode 25.08.09

Schriftliche Kleine Anfrage der Abgeordneten Kersten Artus (Fraktion DIE LINKE) vom 19.08.09
und Antwort des Senats

Betr.: Stand der konzeptionellen Erarbeitung der verbindlichen Jungenarbeit


Der Antrag Drs. 19/2762 der GAL/CDU, welcher von der Bürgerschaft beschlossen wurde, sieht vor, geschlechtsspezifische Arbeit mit Jungen zu stärken. In diesem Zusammenhang wurde unter geschlechtsspezifischer Arbeit mit Jungen verstanden: „Sie richtet sich dabei nicht nur an Jungen, die in negativer Weise Aufmerksamkeit auf sich lenken, sondern in präventiver Absicht an alle Jungen.“
Jenseits dessen wurde weder eine pädagogische Zielrichtung vorgegeben, noch eine zeitliche Verbindlichkeit in dem Antrag vorgesehen. Hinzu kommt, dass ein zeitgleicher Antrag der Fraktion DIE LINKE (Drs. 19/2868) zur Stärkung der verbindlichen Mädchenarbeit abgelehnt wurde. Daraus ergeben sich dringliche Fragen nach der konzeptionellen Erarbeitung der Jungenarbeit und der Zukunft der Mädchenarbeit.
Vor diesem Hintergrund frage ich den Senat:

Die Fragen der Abgeordneten und die Antworten des Senats finden Sie hier