29. Dezember 2009

Gleichstellung von Lehrkräften ausländischer Herkunft an den Hamburgischen Schulen?

BÜRGERSCHAFT DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG
Drucksache 19/4921
19. Wahlperiode 12.01.10
 
Schriftliche Kleine Anfrage
der Abgeordneten Dora Heyenn (DIE LINKE) vom 29.12.09

Betr.: Gleichstellung von Lehrkräften ausländischer Herkunft an den Hamburgischen Schulen?


Der Anteil von Lehrkräften im Hamburger Schuldienst ohne deutschen Pass betrug nach Angaben des Senats im Dezember 2006 lediglich 1 Prozent. Ein besonderes Problem ergibt sich für die Lehrkräfte ausländischer Herkunft mit deutscher Staatsangehörigkeit und im Herkunftsland absolvierten Examina.
Trotz  des  Gesetzes  zur  Umsetzung  der  Richtlinie  des  Europäischen  Parlaments und des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen  für  die  Lehrämter  besteht  bei  den  Lehrern  aus  NichtEU-Ländern wie  der  Türkei,  Iran  oder  Afghanistan  Handlungsbedarf.  Deren Ausbildungsabschlüsse werden in Hamburg nicht genügend anerkannt.
Folglich  werden  Lehrkräfte  aus  Nicht-EU-Ländern  in  eine  geringere  Besoldungsgruppe  eingestuft  beziehungsweise  dürfen  nicht  als  Lehrerinnen  oder Lehrer arbeiten.

Vor diesem Hintergrund frage ich den Senat:

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