28. Juli 2009

Studiengebühren an der Hochschule für bildende Künste Hamburg

BÜRGERSCHAFT DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG
Drucksache 19/3661
19. Wahlperiode 22.07.09

Schriftliche Kleine Anfrage
der Abgeordneten Dora Heyenn (Fraktion DIE LINKE) vom 22.07.09

Betr.: Studiengebühren an der Hochschule für bildende Künste Hamburg

Hamburgs Studierende müssen mit Inkrafttreten des neuen Gesetzes zur Änderung des Hamburgischen Hochschulgesetzes 375 Euro Studiengebühren pro Semester bezahlen. Die Hamburger Studierenden lehnen mehrheitlich das vom Senat eingeführte
Studiengebührenmodell ab. Für die Studierenden sind nachgelagerte Studiengebühren auch Studiengebühren. Insbesondere an der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HfbK) war die Beteiligung am Gebührenboykott von Anfang an sehr hoch. Bei den Studierenden der HfbK hat auch das Modell der nachgelagerten Studiengebühren keine Akzeptanz.

Gegen das neue Gebührenmodell wird ebenfalls ein Boykott organisiert. Die Studie des Allensbach-Instituts vom Juni 2009 hat eindrucksvoll verdeutlicht, dass die Studiengebühren eine Hemmschwelle vor allem für sozial schwächer gestellte Studierende darstellen. Darüber hinaus kann eine Stadt wie Hamburg, die Kulturmetropole sein will, es sich nicht leisten, dass angehende
Bildende Künstler der Hansestadt Hamburg den Rücken kehren, weil sie die Studiengebühren nicht bezahlen können.

Vor diesem Hintergrund frage ich den Senat:

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