23. August 2010

Stürze in Hamburger Alten- und Pflegeheimen

BÜRGERSCHAFT DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG
Drucksache 19/7033
19. Wahlperiode
31.08.10
 
Schriftliche Kleine Anfrage
der Abgeordneten Kersten Artus (DIE LINKE) vom 23.08.10

Betr.: Stürze in Hamburger Alten- und Pflegeheimen


In der Drs. 19/6824, Schriftliche Kleine Anfrage zur Sturzprophylaxe in Hamburger  Alten-  und  Pflegeheimen,  führt  der  Senat  aus,  dass  das  Sturzrisiko, Stürze und Prophylaxen in die Pflegenoten eingehen. Einen konkreten Überblick von Stürzen scheint der Senat nicht zu haben. Einer  Studie  des  bayerischen  Geriaters  Clemens  Becker  zufolge  erleiden Heimbewohnerinnen und -bewohner pro Jahr zwei Stürze. Oftmals brechen dabei die Oberschenkel. Die Folgen sind lebensbedrohliche Situationen der Betroffenen, physische und psychische Belastungen durch Krankenhausaufenthalte  sowie  Operationskosten  (eine  Oberschenkelhalsbruch-OP  kostet 83.000 Euro). Die Studie ist die weltweit größte ihrer Art und hat Daten aus 955  bayerischen  Pflegeheimen  mit  fast  60.000  Teilnehmerinnen  und  Teilnehmern verwertet.

Mit speziellem Kraft- und Balancetraining, so Becker, ließen sich Stürze um 25 Prozent und Oberschenkelhalsbrüche um 20 Prozent reduzieren.

Ich frage daher den Senat:

Die Fragen der Abgeordneten und die Antworten des Senats finden Sie hier