BÜRGERSCHAFT DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBUR
Drucksache 19/5502
19. Wahlperiode 02.03.10
Schriftliche Kleine Anfrage
der Abgeordneten Dr. Joachim Bischoff und Dora Heyenn (DIE LINKE) vom 24.02.10
Betr.: Risikomanagement der HSH Nordbank
In einem „Spiegel“-Vorabbericht heißt es: „Das Hauptrisiko für den deutschen Finanzsektor besteht in kollektiven Schwierigkeiten der PIIGS-Staaten.“
Laut Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) haben deutsche Banken von den PIIGS-Staaten Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien Papiere im Volumen von 522,4 Milliarden Euro gekauft.
Zudem ist der Markt für Kreditausfallderivate immer noch intransparent, weil der Handel im Freiverkehr unter Banken stattfindet. Zurzeit profitieren die institutionellen Investoren von den hohen Risikoaufschlägen bei griechischen Staatsanleihen, während von der griechischen Bevölkerung die Bereitschaft zu harten Einschnitten bei Löhnen und Sozialleistungen gefordert wird.
Stattdessen braucht die EU einen außenwirtschaftlichen Stabilitätspakt, um die Unterschiede im Außenhandel zu verringern. Lange Jahre lieferten Schiffsfinanzierungen stabile Erträge für die HSH Nordbank. Die HSH Nordbank spürt zurzeit die Auswirkungen der Finanzmarktkrise auch in diesem speziellen Kerngeschäft. Die HSH Nordbank ist im Bereich Schiffsfinanzierungen mit Auslandrepräsentanzen in den PIIGS-Staaten Italien und Griechenland aktiv.
Vor diesem Hintergrund fragen wir den Senat:
Die Fragen des Abgeordneten und die Antworten des Senats finden Sie hier