28. Januar 2010

Mietenspiegel und Mieterhöhungslawine

BÜRGERSCHAFT DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG
Drucksache 19/5224
19. Wahlperiode 05.02.10

Schriftliche Kleine Anfrage
des Abgeordneten Dr. Joachim Bischoff (DIE LINKE) vom 28.01.10

Betr.: Mietenspiegel und Mieterhöhungslawine

Am 23. November 2009 stellte die Stadtentwicklungssenatorin den neuen „Mietenspiegel 2009“ vor. Kaum war eine Woche vergangen, hatte ausgerechnet das städtische Wohnungsunternehmen SAGA GWG Mieterhöhungsverlangen unter anderem an ihre Mieter/-innen in den Stadtteilen Altona-Altstadt und Wilhelmsburg verschickt – noch bevor auch erste private Vermieter/-innen sich anschickten, eine „Anpassung“ an den neuen Mietenspiegel vorzunehmen.

Doch die SAGA GWG ist nicht nur am schnellsten mit den Mieterhöhungen, dieses eigentlich einmal sozialen Aspekten verpflichtete Unternehmen hebt die Mieten auch noch überdurchschnittlich an. Aus der Schriftlichen Kleinen Anfrage vom 12. Januar 2010 (Drs. 19/4978) ergibt sich, dass die Nettokaltmieten zwischen 1997 und 2007 laut Mietenspiegel durchschnittlich um 17,1 Prozent, bei der SAGA im gleichen Zeitraum dagegen um nahezu 33 Prozent angestiegen sind.

Vor diesem Hintergrund frage ich:

Die Fragen des Abgeordneten und die Antworten des Senats finden Sie hier