25. Juni 2010

Öffentliche Unterstützung des Tierparks Hagenbeck

BÜRGERSCHAFT
DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG
Drucksache 19/6578
19. Wahlperiode
02.07.10
 
Schriftliche Kleine Anfrage 
des Abgeordneten Norbert Hackbusch (DIE LINKE) vom 25.06.10

Betr.:  Öffentliche Unterstützung des Tierparks Hagenbeck

Der Tierpark Hagenbeck gilt als der einzige zoologische Garten seiner Größenordnung in Europa, der keine staatliche Unterstützung erhält. Bei den Eintrittspreisen gehört der Tierpark Hagenbeck zu den teuersten in Deutschland.  Anfang des Jahres gab es die jüngste Erhöhung der Eintrittspreise. Durch verschiedene Maßnahmen und Zuschüsse wurde der Tierpark in den vergangenen  Jahren  vonseiten  der  Freien  und  Hansestadt  Hamburg  unterstützt.
Im  Rahmen  des  „Investitionskonzeptes  zur  Sicherung  des  Standortes  und des Betriebs des Tierparks Carl Hagenbeck“ wurde 1996 durch einen städtebaulichen Vertrag zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg und Hagenbeck  ein  Flächentausch  und  die  Veräußerung  der  betreffenden  Fläche  für Wohnungsbau,  der  Verkauf  von  Tierparkflächen  an  die  ENDO-Klinik  Hamburg sowie die Errichtung eines Hotels geregelt. Außerdem verpflichtete sich Hagenbeck  damals  „1/3  des  Erlöses  aus  der  Veräußerung  der  (...)  Wohnungsbauflächen und aus dem Grundstücksverkauf an die Endo-Klinik (...) in den  Tierpark  und  2/3“  in  die  Errichtung  des  Hotels  zu  investieren.  (Drs. 15/5497)
Im Jahre 2005 beschloss die Freie und Hansestadt Hamburg, den Bau des Tropariums im Tierpark Hagenbeck mit einem Zuschuss von 10 Millionen Eu-
ro zu unterstützen. (Drs. 18/2304)
2006 beteiligte sich die Stadt mit 1,5 Millionen Euro an Investitionen des Tierparks Hagenbeck. (Drs. 18/5053) Für den Bau des „Neuen Eismeeres“ sollen nun im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogrammes   aus   öffentlichen   Mitteln   7.500.000   Euro   (Bund: 5.625.000 Euro, Freie und Hansestadt Hamburg: 1.875.000 Euro) bereitgestellt werden. (Drs. 19/6450)

Ich frage den Senat:

Die Fragen der Abgeordneten und die Antworten des Senats finden Sie hier