29. März 2010

Staatsvertrag über den Schutz der Menschenwürde und den Jugendschutz in Rundfunk und Telemedien (JMStV) (2)

BÜRGERSCHAFTDER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURGDrucksache 19/578419. Wahlperiode06.04.10

 
Schriftliche Kleine Anfrage
der Abgeordneten Kersten Artus (DIE LINKE) vom 29.03.10

Betr.: Staatsvertrag  über  den  Schutz  der  Menschenwürde  und  den  Jugendschutz in Rundfunk und Telemedien (JMStV) (2)

Gegenwärtig wird von der Rundfunkkommission der Länder eine Neufassung des  Jugendmedienschutz-Staatsvertrages  (JMStV)  verhandelt.  Ein  entspre-chender  Arbeitsentwurf  befindet  sich  seit  mehreren  Monaten  in  der  öffentlichen  Debatte.  Sollte  die  Novellierung  in  der  vorliegenden  Form  umgesetzt  werden,  befürchten  Netzaktivisten  und  Internet-Community  die  Errichtung einer  Internet-Zensurinfrastruktur  durch  die  Hintertür.  So  lehnt  der  Arbeitskreis  gegen  Internetsperren  und  Zensur  den  Entwurf  zur  Novellierung  ab, weil  er  die  Meinungs-  und  Rezipientenfreiheit  der  Bevölkerung  übermäßig einschränkt,  die  Entwicklung  von  modernen  Internet-Anwendungen  behindert, die wirtschaftliche und soziale Weiterentwicklung des Internets hemmt und gleichzeitig kein höheres Jugendschutzniveau bietet.

Ich frage den Senat:

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