17. Januar 2012

Gesundheitsrisiken durch minderwertige Brustimplantante bei Hamburger Patientinnen

BÜRGERSCHAFT DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG  
Drucksache  20/2814
20. Wahlperiode  17.01.12

Schriftliche Kleine Anfrage
der Abgeordneten Kersten Artus (DIE LINKE) vom 10.01.12

Betr.: Gesundheitsrisiken durch minderwertige Brustimplantante bei Hamburger Patientinnen  


Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass zurzeit untersucht wird, wie oft und bei welchen Frauen in Hamburg PIP- oder baugleiche Brustimplantate der Firma Rofil verwendet wurden. Die Implantate wurden laut Presseberichten seit 2001 mit minderwertigem, von der Firma PIP selbst hergestellten Industriesilikon gefüllt.
Nachdem es zu einer Häufung von Komplikationen durch Rissbildungen gekommen ist, haben weitergehende Untersuchungen bereits 2010 gezeigt, dass die Implantate mit einem nicht zugelassenen Gel gefüllt sind. Seit April 2010 hat Frankreich der Firma die Vermarktung, den Vertrieb und die Weiterverwendung der Brustimplantate untersagt.  

Vor diesem Hintergrund frage ich den Senat:

Die Fragen der Abgeordneten und die Antworten des Senats finden Sie hier