11. August 2010

Verkauf des Landesbetriebs Krankenhäuser an Asklepios: Reicht das Geld für Rückkehrerinnen und Rückkehrer noch aus?

BÜRGERSCHAFT DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG
Drucksache 19/6976
19. Wahlperiode
20.08.10
 
Schriftliche Kleine Anfrage
der Abgeordneten Kersten Artus und Dr. Joachim Bischoff (DIE LINKE) 
vom 11.08.10

Betr.: Verkauf des Landesbetriebs Krankenhäuser an Asklepios: Reicht das Geld für Rückkehrerinnen und Rückkehrer noch aus?


Bis  heute  gibt  es  keine  dauerhafte  Lösung  für  die  Frauen  und  Männer,  die von ihrem Rückkehrrecht zur Stadt Gebrauch gemacht haben, nachdem der CDU-Senat  2005  den  Landesbetrieb  Krankenhäuser  an  Asklepios  verkauft hat. In der Drs. 19/3759 gibt der Senat Auskunft, dass in 2008 die Personalausgaben  für  die  Rückkehrerinnen  und  Rückkehrer  28,4  Millionen  Euro betragen haben. 2,4 Millionen Euro wurden an Arbeitspauschalen für deren Einsatz  in  Behörden  und  Ämtern  gezahlt,  2,4  Millionen  Euro  für  Qualifizierungen aufgewendet und 2,4 Millionen Euro für zusätzliches administratives Personal im Personalamt aufgewendet – insgesamt 35,2 Millionen Euro. An Abfindungen wurden 1,2 Millionen Euro gezahlt.

Wir fragen daher den Senat: 

Die Fragen der Abgeordneten und die Antworten des Senats finden Sie hier