26. Juli 2010

Pressekonferenz: "Atomkraft abschaffen - Die Zukunft ist erneuerbar!" - Auftakt zur Energiekampagne der LINKEN

DIE LINKE lädt zur Eröffnungspressekonferenz ihrer bundesweiten Energiekampagne "Atomkraft abschaffen - Die Zukunft ist erneuerbar!" ein. Höhepunkt der Kampagne ist die Energiekonferenz am 3. und 4. September in der Fabrik in Hamburg-Altona, die sechs Landtagsfraktionen und die Bundestagsfraktion DIE LINKE veranstalten.

Dora Heyenn (Fraktionsvorsitzende und umweltpolitische Sprecherin) und Wolfgang Joithe (Sozialpolitischer Sprecher) stellen im Rahmen der Pressekonferenz die Kampagne vor. Insgesamt sieben Veranstaltungen in ganz Norddeutschland finden im Vorfeld der Konferenz statt, allein vier davon in Hamburg. Die Auftaktveranstaltung mit dem Titel "Energie und Armut: Abklemmungen abschaffen!" findet bereits am Donnerstag, den 29. Juli statt und thematisiert die dramatische Anzahl und Lage der Hamburger Haushalte, denen der Strom abgestellt wird.

Die Fraktion DIE LINKE lädt herzlich ein:

Mittwoch, 28. Juli 2010, 12 Uhr

Fraktionsbüro, Curienstr. 2, 1. Stock, 20095 Hamburg

Hintergrund:

Mit der für alle offenen Energiekonferenz der Linksfraktionen aus Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und der Bundestagsfraktion steigt DIE LINKE in den energiepolitisch heißen Herbst ein - bundesweit und in Hamburg.

Auf der Konferenz erarbeitet DIE LINKE Gegenentwürfe zum Energiekonzept der Bundesregierung, das im Oktober erwartet wird. DIE LINKE trägt damit auch die Kettenreaktion weiter. Schwarz-Gelb droht bundesweit mit Laufzeit-Verlängerungen und der Castor-Transport soll im November wieder rollen. Dem wird sich die LINKE als Teil der Anti-Atom-Bewegung entgegenstellen.

In Hamburg herrscht unter Schwarz-Grün hinsichtlich Energie- und Klimapolitik Stillstand: Das Kohlekraftwerk Moorburg ist im Bau, alle 1,5 Tage rollt ein Atomtransport, bei Solarenergie ist Hamburg Schlusslicht. Die Volksinitiative "Unser Hamburg - Unser Netz!" hat die Rekommunalisierung der Energienetze auf die Tagesordnung gesetzt, Schwarz-Grün will sich bei den Stromnetzen aber bisher nicht festlegen.