Die Polizei geht nach Medienberichten mit drastisch erhöhten Bußgeldern gegen die laut Sperrgebietsverordnung verbotene Prostitution in St. Georg vor. Kersten Artus, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion, kritisiert das scharf:
"Indem die Polizei die SexarbeiterInnen noch stärker zur Kasse bittet wird nichts an den Ursachen und auch nichts an der häufig schwierigen Situation geändert. Eine räumliche Verdrängung durch verstärkte Repression richtet vor allem gegen osteuropäische Frauen die häufig nicht um ihre Rechte wissen. Außerdem läuft es dem Runden Tisch zuwider, der einvernehmliche Lösungen für den Stadtteil erarbeiten soll."