24. März 2010

Rost-Container mit Uranhexafluorid aus dem Hamburger Hafen nach Gronau/Nachfragen zu den Drs. 19/3835, 19/3011 und 19/1108

BÜRGERSCHAFT DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG
Drucksache 19/5750
19. Wahlperiode
30.03.10
 
Schriftliche Kleine Anfrage
der Abgeordneten Dora Heyenn und Christiane Schneider (DIE LINKE)  
vom 24.03.10

Betr.:  Rost-Container  mit  Uranhexafluorid  aus  dem  Hamburger  Hafen  nach Gronau/Nachfragen zu den Drs. 19/3835, 19/3011 und 19/1108


Am 8. März 2010 stoppte die Gefahrgutüberwachung der Bremischen Polizei auf der A 1 in Fahrtrichtung Osnabrück einen mit einer Gesamtlast von 15,1 Tonnen (Container und Frachtgut) beladenen Gefahrguttransporter auf dem Weg von Hamburg zur Urananreicherungsanlage Gronau in Nordrhein-Westfalen.

In dem maroden, offenen Container befand sich ein Behälter mit Uranhexafluorid (UF6) – ein radioaktiver Stoff, der bei Kontakt mit Wasser hochgiftige Flusssäure bildet. Der Transportcontainer war extrem verrostet, auch an  tragenden  Teilen. 

Umgeschlagen  wurde  der  Container  im  Hamburger Hafen,  danach  muss  der  Container  auch  Hamburger  Stadtgebiet  passiert haben.

Vor diesem Hintergrund fragen wir den Senat: 

Die Fragen der Abgeordneten und die Antworten des Senats finden Sie hier