16. April 2010

Sollen mit der Primarschule Kinder aus sozial benachteiligten Familien „in ihrer Soße kochen“?

BÜRGERSCHAFT DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG
Drucksache 19/5873
19. Wahlperiode
16.04.10
 
Schriftliche Kleine Anfrage
der Abgeordneten Dora Heyenn (DIE LINKE) vom 08.04.10
und Antwort des Senats

Betr.: Sollen mit der Primarschule Kinder aus sozial benachteiligten Familien „in ihrer Soße kochen“?

Laut „die tageszeitung“ vom 19.03.2010 hat WWL-Sprecher Walter Scheuerl „ein neues Argument gegen die sechsjährige Grundschule“ eingeführt. „Wir haben  Stadtteile  mit  sozial  benachteiligten  Familien“,  sagte  er.  Lasse  man dort die Kinder „für sechs Jahre in ihrer Soße kochen“ ohne die Möglichkeit, „ab Klasse 5 in die weiterführende Schule zu gehen, wo die Kinder sich mit anderen Kindern treffen, anregende Lernmilieus treffen, dann benachteiligen wir gerade die Kinder aus sozial benachteiligten Familien“.“ Und weiter: „Die Reform führe „im Kern dazu, dass Kinder in ihrer Nachbarschaft festgehalten sind“. 

Vor diesem Hintergrund frage ich den Senat:

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