BÜRGERSCHAFT DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG
Drucksache 19/2150
19. Wahlperiode 10.02.09
Schriftliche Kleine Anfrage der Abgeordneten Kersten Artus und Mehmet Yildiz (DIE LINKE) vom 04.02.09
und Antwort des Senats
Betr.: Erkenntnisse und Maßnahmen zur Verhinderung von Weiblicher Genitalverstümmelung in Hamburg
Verschiedene Studien zum Thema weiblicher Genitalverstümmelung stellen fest, dass weltweit zwischen 130 und 150 Millionen Mädchen und Frauen von dieser Art der Menschenrechtsverletzung betroffen sind. UNICEF stellt fest, dass jährlich etwa drei Millionen hinzukommen, das heißt etwa alle elf Minuten wird ein Mädchen an seinen Genitalien verstümmelt. Durch die verschiedenen Ursachen von Migration, Flucht und Globalisierung wird dieses Thema auch in Deutschland zunehmend aktuell.
Für Deutschland schätzt Terre des Femmes e.V., dass 20.000 Frauen bereits betroffen und etwa 4.000 Mädchen von weiblicher Genitalverstümmelung bedroht sind. Folgen dieses schwerwiegenden Eingriffs in die persönliche Gesundheit und Integrität der Betroffenen führen meist zu chronisch anhaltenden Folgen, wie Traumatisierungen, Depressionen und körperlichen Einschränkungen.
Vor diesem Hintergrund fragen wir den Senat
Die Fragen des Abgeordneten und die Antworten des Senats finden Sie hier