Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen oder mit dem Kinderwagen unterwegs sind, werden daran gehindert, problemlos an der Alster entlang stadtein- oder auswärts zu gelangen. Hintergrund sind unzählige Barrieren. Unter anderem sind für Rollstuhlfahrer/-innen und Menschen mit Kinderwagen folgende Straßen unüberwindbar: Mellingstedter Stieg, Mellingburger Schleuse, Hasenbergbrücke, Hindenburgdamm, Skaggerakbrücke, Alster-dorfer Damm, Rathenau Brücke, Brücke Meenkwiese. Es geht um folgende Barrieren: Treppen, Schrägrampen oder Rundschlangen, hohe Bordsteinkanten, Gebresten wie aufblühende Baumwurzeln, Schlaglöcher. Hauptverkehrsstraßen verfügen über keine bedarfsgerechten Fußgängerüberwegseinrichtungen. Durch die Installation von Fahrrad- und Rollstuhlrampen oder Senkrechtaufzüge sowie „Traffic lights on-demand“ an kritischen Straßenübergängen könnten die Barrieren überwunden werden. Überhöhte Bordsteinkanten könnten gänzlich beseitigt werden.
Vor diesem Hintergrund frage ich den Senat:
1. Ist dem Senat diese Problematik grundsätzlich bekannt?
a) Wenn ja, welche Überlegungen/Planungen bestehen, dies zu verändern?
2. Welche Maßnahmen wurden bislang ergriffen, um rund um die Alster barrierefreie Zugänge – Straßen, Wege und Brücken – zu ermöglichen?
3 Welche Investitionen wurden in den letzten fünf Jahren getätigt, damit Hamburg für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer sowie Menschen mit Kinderwagen zugänglicher wird? Wie haben sich die Investitionen konkret ausgewirkt? Bitte nach Stadtteilen, Straßen, Brücken und Wegen aufschlüsseln.