BÜRGERSCHAFT DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG
Drucksache 19/6164
19. Wahlperiode
18.05.10
Schriftliche Kleine Anfrage
der Abgeordneten Kersten Artus (DIE LINKE) vom 11.05.10
Betr.: Herkulesstaude
Die Herkulesstaude (lateinisch Heracleum mantegazzianum), auch bekannt unter dem Namen Riesenbärenklau, zählt bei uns zu den invasiven Neophyten, also zu den nicht einheimischen Pflanzenarten, die durch den Menschen eingeführt worden sind und die heimische Flora und Fauna schädigen können.
Zudem stellt die Art eine nicht zu unterschätzende Gesundheitsgefahr dar. Der klare, wässrige Pflanzensaft der Herkulesstauden enthält sogenannte Furanocumarine, fotosensibilisierende Substanzen, die zusammen mit UV-Strahlung Reizungen, Entzündungen oder Verbrennungen der Haut verursachen (Phytophotodermatitis). Insbesondere Kinder sind beim Spielen mit den beeindruckend großen Pflanzen gefährdet. Seit der Verwilderung der Pflanze in den 1980er Jahren hat sich die Herkulesstaude bereits in weiten Teilen Süd-, Mittel- und Westdeutschlands stark verbreitet und lässt sich dort nur schwer zurückdrängen. In Norddeutschland ist es bisher noch nicht zu einer flächigen Verbreitung des Doldengewächses gekommen.
Dies vorausgeschickt frage ich den Senat:
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