21. April 2010

Für ein größeres Engagement Deutschlands bei der Aufnahme von Flüchtlingen gemäß den UNHCR-Kriterien

BÜRGERSCHAFT DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG
Drucksache 19/5982
19. Wahlperiode
21.04.10
 
Antrag
der Abgeordneten Christiane Schneider, Mehmet Yildiz , Dora Heyenn, Norbert Hackbusch, Kersten Artus, Elisabeth Baum, Dr. Joachim Bischoff, Wolfgang Joithe-von Krosigk (Fraktion DIE LINKE)

Betr.:  Für ein größeres Engagement Deutschlands bei der Aufnahme von Flüchtlingen gemäß den UNHCR-Kriterien


Die Bürgerschaft möge beschließen:

Der Senat wird aufgefordert, sich auf Bundesebene für ein größeres Engagement Deutschlands bei der Aufnahme von Flüchtlingen gemäß den UNHCR-Kriterien einzusetzen. Begründung: Überall  in  der  Welt  gibt  es  Krisenregionen,  in  denen  Menschen  auf  der  Flucht  sind. Diese  Menschen  bei  der  Verwirklichung  ihres  Rechts  auf  körperliche  Unversehrtheit und  Leben  zu  unterstützen  ist  auch  unsere  Aufgabe.  Andere  europäische  Länder nehmen bereits Kontingente von Flüchtlingen auf. In Deutschland sinken die Flüchtlingszahlen kontinuierlich. Dies liegt insbesondere an der sogenannten Drittstaatenregelung, die es Deutschland ermöglicht, Flüchtlinge in die Länder zu verweisen, über die  sie  nach  Deutschland  gereist  sind.  Wir  wollen  Verantwortung  für  die  Menschen übernehmen.  Das  heißt  für  uns:  Deutschland  muss  ein  Kontingent  für  Flüchtlinge schaffen.

 

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Beschluss: Ablehnung; am 05.05.2010 mehrheitlich mit den Stimmen der CDU und GAL gegen die Stimmen der SPD und der Fraktion DIE LINKE