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8. März 2010 Fraktion vor Ort

Internationaler Frauentag - Frauen sind von der Krise besonders betroffen

Kultur und Politik

Dora Heyenn, Fraktionsvorsitzende DIE LINKE
Christiane Schneider, stellv. Fraktionsvorsitzende DIE LINKE
Regine Kolbe-Helle, Betriebsrätin

Frauen hatten schon vor der Krise die schlechteren Jobs, waren schlechter bezahlt, häufiger unsicher beschäftigt und sind in der Krise umso einfacher zu kündigen. Die Riesenprobleme, die Frauen bei der Arbeit erleben, wie sie ständig zwischen schlecht bezahlten Jobs und Hartz IV, zwischen Kindern und Berufstätigkeit leben, wollen wir anprangern.

Aber: Frauen genießen in der Rolle der Nur-Zuverdienerin nicht so viel öffentliche und politische Aufmerksamkeit wie z. B. ihre vollverdienenden Kollegen in der Automobilindustrie. Frauen haben auch nichts von den ohnehin mageren Konjunkturprogrammen, da die auf Bereiche zielen, in denen vor allem Männer arbeiten. Dabei wäre es jetzt an der Zeit, Dienstleistungen am Menschen, Bildung, Erziehung, Pflege und Betreuung massiv zu finanzieren. Frauen und die ganze Gesellschaft würden davon dauerhaft profitieren.

DIE LINKE unterstützt die Frauen, die sich wehren und die bereit sind, schwierige Kämpfe aufzunehmen und zu bestehen. Kämpfen wir gemeinsam für eine lebenswertere Welt, in der menschliche Bedürfnisse wichtiger sind als Profitinteressen!

8. März 2010, 19 Uhr
Musik: Las Mariposas
Jazzclub im Stellwerk
Fernbahnhof Harburg
über den Gleisen 3 & 4
Hannoversche Straße 85
21079 Hamburg

www.linksfraktion-hamburg.de