Mehrere Tausend Mädchen und junge Frauen werden jährlich im Genitalbereich beschnitten. Schmerzhafte Auswirkungen, wie Blutungen, Infekte oder Depressionen sind die Folgen, Geburten nahezu unerträglich.
"Diesem Ritual liegen alte patriarchale Muster zugrunde. Die Zeiten, in denen Frauen zugerichtet wurden, müssen endgültig vorbei sein. In Deutschland leben diese Frauen oft mit einem Schamgefühl. Diesen Frauen möchten wir Mut zusprechen und ausdrücklich sagen: 'Wir stehen hinter Euch, schämt Euch nicht, diejenigen, die Euch dies antaten, müssen sich schämen!' Daher fordern wir verstärkte Öffentlichkeitskampagnen der zuständigen Stellen, um diesen Menschenrechtsverletzungen ein Ende zu setzen", betont Kersten Artus, frauenpolitische Sprecherin der Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE.