Michael Joho Auch auf Bundesebene ist der Mietenwahnsinn zum Thema geworden. Vor wenigen Tagen hat der Deutsche Bundestag beschlossen, zum 1. März 2013 eine Gesetzesveränderung vorzunehmen. Danach sollen Mieterhöhungen innerhalb von drei Jahren nicht mehr – wie bisher – maximal 20 Prozent, sondern „nur“ noch 15 Prozent betragen dürfen. Das ist zwar eher ein Tropfen auf den heißen Stein, aber er zahlt sich für Hunderttausende betroffene MieterInnen in Euro und Cent aus. Die Crux ist allerdings, dass die Änderung die Bundesländer ermächtigt, nach eigenem Ermessen für die ... weiterlesen
Norbert Hackbusch DIE LINKE: Vielen Dank, Frau Präsidentin. Ich freue mich immer, in der Kulturdebatte auftreten zu können und unsere Forderungen, die wir als LINKE für die Unterstützung der Kultur haben, nicht allein vortragen zu müssen. Ich bin jedoch erstaunt, dass jedes Mal die Bündnispartner wechseln. Wir haben jetzt Bündnispartner mit den GRÜNEN und der CDU. Vor zwei Jahren hatten wir dagegen einen heftigen Streit über diese Dinge. (Zuruf von Dietrich Wersich CDU) Wir hatten damals eine Bündnispartnerin, nämlich die SPD, die sich jetzt großtut und sagt, sie sei toll ... weiterlesen
Norbert Hackbusch DIE LINKE: Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Zu dieser Rede und zu diesem Thema muss man eine Sache auf jeden Fall noch einmal anführen, die in der Form so nicht durchgehen kann, das ist die Situation des Hamburger Hafens. Es wird in diesem Jahr keine richtige Steigerung des Containerumsatzes im Hamburger Hafen geben. Es bleibt bei plus/minus null, Arno, da sind vielleicht 0,5 Prozent drauf. (Arno Münster SPD: Auch das ist eine Steigerung!) Das ist völlig anders als alles, was in den letzten drei, vier Jahren von uns als Stadt geplant und überlegt worden ... weiterlesen
Norbert Hackbusch DIE LINKE: Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Was haben Herr Bläsing und Herr Scholz gemeinsam? Die charismatische Ausstrahlung? Sie wissen es nicht? Ich will es Ihnen sagen. Beide sagen, das Wichtigste an diesem Haushalt und an der Situation in Hamburg seien die Schulden in dieser Stadt. Wir sagen eindeutig, dass das Wichtige in dieser Stadt ist, wiees den Menschen geht und wie die soziale Situation aussieht. Und dann überlegen wir, was wir politisch tun. (Philipp-Sebastian Kühn SPD: Mehr Schulden!) Wir betrachten die Situation nicht nur durch die alles ... weiterlesen
von Antje Schellner und Heike Sudmann Die zwei neuen Stationen der U4, Überseequartier und Hafencityuniversität sollen Wirkung erzielen: Riesige Bahnhöfe, teuerste Fliesen, durchdachtes Styling, endlose Rolltreppen und ein Tonband welches die Fahrgäste mit plätschernden, gurgelnden Geräuschen berieselt. Die Bahnhöfe, so interpretiert man im Angesicht des Protzes, stehen für das was hier noch kommen soll. Betonung auf soll,- denn noch steht hier, wer aussteigt, vor einem Bauzaun, umgeben von unüberschaubaren Baustellenlandschaften, Baggerlöchern, Zäunen, Kränen und in der Ferne: ... weiterlesen