Rot markiert das von der Beiersdorf AG erworbene Gelände mit Kleingärten in Lokstedt. Foto: Beiersdorf AG

Beiersdorf gegen Kleingärten: Geht es auch anders?

  • 20. April 2018

Die Beiersdorf  AG plant, ihr Betriebsgelände in Lokstedt zu erweitern. Insgesamt rund zwölf Hektar sind dafür vorgesehen, also etwa so viel wie 17 Fußballfelder. Eigentümerin des Areals ist die Freie und Hansestadt Hamburg. Der „rot-grüne“ Senat würde mit dem Verkauf Lokstedts letzte, größere Grünfläche zerstören. NutznießerInnen des auch noch zum Schnäppchenpreis angebotenen Gebiets wären die hinter Beiersdorf stehende Milliardärsfamilie Hertz und die US-amerikanische Heuschrecke „Black Rock“.

DIE LINKE lehnt den Verkauf der Fläche an Beiersdorf ab – denn es gibt andere Möglichkeiten der Expansion auf dem vorhandenen Firmengelände. Vor allem möchte DIE LINKE die wenigen, in Lokstedt sowieso schon arg beschränkten Grün- und Freizeitflächen erhalten.

Was die Beiersdorf AG plant, wie die BürgerInnen das Vorhaben sehen und was die Politik dazu sagt, darum geht’s auf einer Veranstaltung der Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE am 24. April ab 19 Uhr in der Grundschule Döhrnstr. 42. Die Diskussion mit Dr. Stefan Best (Beiersdorf AG), Michael Witzorrek (Initiative Lebenswertes Lokstedt) und Mario Bloem (Stadtentwicklungs-Planer) moderiert Heike Sudmann (Fraktion DIE LINKE). Wir laden herzlich ein zum Mitdiskutieren!

 

Rot markiert das von der Beiersdorf AG erworbene Gelände mit Kleingärten in Lokstedt. Foto: Beiersdorf AG