Deniz Celik

DENIZ CELIK

 

MEINE POLITISCHEN ZIELE

Ich möchte, dass alle Menschen unabhängig von ihrem sozialen Status die bestmögliche Gesundheitsversorgung erhalten. Mit der Privatisierung der Krankenhäuser wurde in Hamburg eine gute stationäre Gesundheitsversorgung den Profitinteressen einiger privater Konzerne geopfert. Wir dürfen nicht zulassen, dass für noch mehr Profite an Personal gespart wird und sich die Qualität der Patientenversorgung weiter verschlechtert. Gesundheit ist keine Ware. Daher gehören Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser in die öffentliche Hand.

Biografisches:

1978 in Hamburg geboren, verheiratet

Beruflich:
  • bis 2010 Studium der Politikwissenschaften und des Öffentliches Rechts an der Universität Hamburg
  • 2010 Koordinator für Migrantenorganisationen für das Kampagnenteam “Chancen für alle”
  • 2012/2013 Öffentlichkeitsarbeit in einer Hamburger PR-Agentur
  • 2014-2015 Internetbetreuung in der Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE
Politisch:

in Partei und Parlament:

  • 2008 Eintritt in die LINKE
  • ab 2011 Mitglied im Beziksvorstand DIE LINKE, Hamburg-Nord
  • ab 2014 Abgeordneter in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord
  • ab 2015 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und stellvertretender Vorsitzender der Bürgerschaftsfraktion

außerparlamentarisches Engagement

  • ab 2013 Engagement in den Bürgerinitiativen “Rettet das Freibad Ohlsdorf” und “Kein Turmbau zu Barmbek”
  • ab 2014 Mitglied im Vorstand der Arbeiter- und Jugendverein Hamburg e.V. (DIDF Hamburg)

AKTUELLES

 

BEITRÄGE VON DENIZ CELIK

 

ANTRÄGE VON DENIZ CELIK

 

Hier finden Sie aktuelle Anträge des Abgeordneten Deniz Celik – ältere Anträge, kleine und große Anfragen finden Sie in der Parlamentsdatenbank der Hamburgischen Bürgerschaft

 

10. Januar 2019

Schulgeldfreiheit in therapeutischen Gesundheitsberufen

Bei therapeutischen Berufen im Gesundheitsbereich herrscht ein akuter Fachkräftemangel. Offene Stellen in Krankenhäusern, Kliniken und Praxen können nur sehr schwer oder gar nicht besetzt werden. Kein Wunder, denn wer sich für einen Beruf im Heilmittelsektor entscheidet, muss mit Ausbildungskosten von bis zu 20 000 Euro rechnen. Wer keine finanzielle Unterstützung durch die Eltern bekommt, ist dazu gezwungen, einen Kredit aufzunehmen. Auch ohne die hohen Ausbildungskosten haben haben es Schüler_innen in Gesundheitsberufen schon schwer: Wegen der hohen Mieten und Lebenshaltungskosten in Hamburg müssen Viele neben der Vollzeit-Ausbildung arbeiten. Der Senat hat jetzt beschlossen, ab September in einigen Berufen die Schulgeldfreiheit einzuführen. Andere, wie Podolog_innen oder medizinische Bademeister_innen müssen aber weiterhin tief in die Tasche greifen. In der Bürgerschaftssitzung am kommenden Mittwoch beantragen wir vom Senat, die Schulgeldfreiheit in allen therapeutischen Gesundheitsfachberufen  ohne Ausnahmen rückwirkend ab dem 1. Januar 2019.   Zum Antrag


18. Juli 2018

Auf die Überholspur gegen HIV und AIDS – Hamburg soll der FastTrack-Cities-Initiative beitreten

Seit dem Start am Welt-AIDS-Tag 2014 am 1. Dezember haben mehr als 90 Metropolen weltweit die Paris Declaration „Fast Track Cities: Ending the AIDS epidemic“  unterzeichnet, die von UNAIDS, IAPAC, UN-HABITAT und dem Bürgermeister von Paris ins Leben gerufen wurde, darunter auch Berlin als Deutschlands größte Metropole und Hamburgs Partnerstadt Chicago. Ein Beitritt zu den „Fast Track Cities“ bietet Hamburg gute Möglichkeiten, beim Kampf gegen HIV und AIDS, besser zu werden. Daher fordern wir den Senat dazu auf, bis Ende 2018 einen Beitritt Hamburgs zur „Fast-Track-Cities-Initiative” einzuleiten. Zum Antrag


26. Juni 2018

Hamburg unterstützt Forschungsteam für eine klinische Studie zur Heilung von HIV/AIDS

Das Forschungsprojekt um Professor Joachim Hauber im Heinrich-Pette-Institut (HPI), das an der Möglichkeit arbeitet, durch den Einsatz einer spezifischen „molekularen Schere“ die genetische Information des HI-Virus nach erfolgter Infektion wieder aus dem Körper zu entfernen, ist wichtig und sollte, wie im Antrag Drs. 21/13441 vorgeschlagen, gefördert werden. Allerdings sollten einige Aspekte bei einer solchen Finanzierung mitgedacht werden, welche wir in unserem Antrag anführen.12. Juni 2018 

Schutz von pflegebedürftigen Menschen sicherstellen – Hamburgisches Wohnbetreuungsqualitätsgesetz und Wohn-Pflege-Aufsicht verbessern

Die Gesundheitsbehörde stellte am 22.05.2018 in einer Pressekonferenz ihre Pläne zur Reform der Wohn-Pflege-Aufsicht und einer Novellierung des Wohn- und Betreuungsqualitätsgesetzes vor. Die geplanten Maßnahmen sind aber nicht ausreichend, um einen durchgängigen Schutz und eine Selbstvertretung der auf Pflege angewiesenen Menschen und ihrer Angehörigen sicherzustellen. Zum Antrag


16. Mai 2018

Mindestlohn auch im Vergabegesetz verankern

Neben dem beantragten tariflichen Mindestlohn für Beschäftigte der eigenen Unternehmen kann die Freie und Hansestadt Hamburg auch Anstoßgeberin für die Privatwirtschaft sein. Die Vergabe von Aufträgen an Privatfirmen ist für viele Branchen eine wesentliche Umsatzquelle. Jährlich vergibt die Freie und Hansestadt Hamburg für etliche Milliarden Euro Aufträge extern und ist damit in vielen Branchen eine wesentliche Umsatzquelle.  Zum Antrag


20. November 2017

Vision Zero für Leiharbeit angehen

Leiharbeit verunmöglicht Menschen eine verlässliche Lebensplanung und ist der moderne Nachfolger der Tagelöhnerei. Am Ende jedes Einsatzes müssen Leiharbeitnehmer_innen um ihre Weiterbeschäftigung bangen, da das Nichtfinden eines neuen Entleihbetriebs von den Verleihfirmen regelmäßig als Anlass für betriebsbedingte Kündigungen genutzt wird. Bei vielen kurzfristigen Entleihungen ist nicht einmal eine verlässliche Urlaubsplanung möglich, da die Urlaubstage effektiv zur Abpufferung von Zeiträumen ohne Aufträge genutzt werden. Vor diesem Hintergrund soll die Stadt Hamburg anstreben, die Leiharbeit in ihrem Einflussbereich komplett abzuschaffen. Zum Antrag


08. November 2017

Den Worten Taten folgen lassen – Jetzt Schritte zu 13 Euro Landesmin- destlohn machen!

Der Erste Bürgermeister Olaf Scholz hat sich am 27. Oktober 2017 in seiner Funktion als stellvertretender Parteivorsitzender der SPD in einem Papier zur Erneuerung der SPD für eine deutliche Steigerung des Mindestlohns ausgesprochen. Konkret forderte er kürzlich in einem Interview mit „DEM SPIEGEL“: „Wir sollten den Mindestlohn so anheben, dass ein fleißiger Mann und eine fleißige Frau, die Vollzeit arbeiten im Alter nicht auf öffentliche Hilfe angewiesen sind. Ich bin daher der Auffassung, dass wir den Mindestlohn … auf zwölf Euro pro Stunde anheben sollten.“ Es ist an der Zeit, dieses Versprechen in Taten umzusetzen! Zum Antrag


31. August 2017

Sofortmaßnahmen am Krankenbett – Gute Arbeitsbedingungen und mehr Patientensicherheit in Hamburger Krankenhäusern

Es herrscht ein gravierender Pflegenotstand im Krankenhaus. Eine Pflegekraft muss zu viele Patient_innen allein versorgen. Das gefährdet die Gesundheit der Patient_innen, weil der Anteil an vermeidbaren Komplikationen und kritischen Situationen steigt. Hierüber besteht große Einigkeit bei fast allen Akteuren/-innen im Gesundheitswesen. Zum Antrag

10. Juli 2017

Blutspenderegelungen und Blutspendepraxis diskriminierungsfrei gestalten

Der Antrag der FDP-Fraktion (Drs. 21/9637) macht auf das wichtige Problem auf- merksam, dass durch die „Richtlinien zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten“ der Bundesärztekammer ein diskriminierender Dauerausschlusses von Männern, die Sex mit Männern haben (MSM), festgeschrieben wird. Der Ausschluss bezieht sich nicht auf das individuelle Risikoverhalten und damit das individuelle Risiko, sondern auf die Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe (der homo- und bisexuellen Männer) und somit ist ein erhebliches Diskriminierungspotenzial gegeben. Zum Antrag

27. Juni 2017

Rekommunalisierung von PFLEGEN & WOHNEN prüfen

Hamburgs größter Pflegeheimbetreiber, „PFLEGEN & WOHNEN“, steht einem Bericht des NDR zufolge erneut zum Verkauf, Gespräche mit einem möglichen Investor laufen demnach. Die Beschäftigten befürchten die Aufkündigung der bestehenden Tarifverträge durch den neuen Eigentümer und eine deutliche Verschlechterung der Arbeitsbedingungen. Zum Antrag

22. Juni 2017

Neue Wege in der Cannabispolitik ermöglichen – Bundesratsinitiative unterstützen

Das Ziel von Drogenpolitik sollte sein, die Gefahren, die durch den Drogenkonsum entstehen, zu verringern. Dazu gehören der Gesundheitsschutz von Konsumenten/ -innen, der Jugendschutz, Prävention und Aufklärung, Beratungs- und Hilfsangebote und die Risikominimierung (harm reduction). Zum Antrag

14. Juni 2017

G20-Gipfel: Staatliches Lohndumping und sonstige Belastungen für Beschäftigte – Das muss mit einem „Gipfelzuschlag“ ausgeglichen werden

Unter der Überschrift „Gute Arbeit und gesundes Leben“ wird auf der Homepage der Bundesregierung darauf hingewiesen, dass die G20-Arbeitsministerinnen und -minister bei ihrem Treffen am 18. und 19. Mai über eine faire Gestaltung der Arbeitsmärkte und ein wirtschaftliches Wachstum, von dem alle profitieren, sprachen. Zum Antrag

2. Juni 2017

Gute Gesundheitsversorgung und Pflege für alle sicherstellen und verstetigen

Bestmögliche Gesundheitsversorgung ist ein fundamentales Menschenrecht und eine wesentliche Voraussetzung für soziale Teilhabe. Gesundheit darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Der Zugang zu den Angeboten und Leistungen der Gesundheitsversorgung muss für alle Menschen in unserer Stadt gleichberechtigt und diskriminierungsfrei gewährleistet werden. Diese Zielsetzung wird durch die zunehmende Ökonomisierung der Hamburger Gesundheitsversorgung konterkariert. Für eine Gesundheits- und Pflegeversorgung, die den Menschen statt den Profit in den Mittelpunkt stellt, ist es notwendig, die Krankenhäuser und die Pflegeeinrichtungen in städtischen Besitz zu überführen. Zum Antrag

27. Oktober 2016

Das muss drin sein: Rentenniveau anheben – Den Lebensstandard im Alter sichern

Immer mehr Rentnerinnen und Rentner sind von Altersarmut betroffen. Hamburg liegt beim Anteil der Bezieher/-innen von Grundsicherungsleistungen im Alter mit 7,4 Pro- zent bundesweit an der traurigen Spitze. Der Anteil der Senioren/-innen mit Grundsi- cherungsleistungen ist in Hamburg fast zweieinhalbmal so hoch wie im Bundesdurch- schnitt (3,1 Prozent). Die Armutsgefährdungsquote bei Rentnern/-innen und Pensio- nären/-innen (65+) hat 2015 in Hamburg, gemessen am Landesmedian, einen neuen Höchststand von 15,8 Prozent erreicht und ist somit im Vergleich zu 2005 (8,9 Pro- zent) fast doppelt so hoch! Aufgrund der Absenkung des Rentenniveaus und der Ver- änderung von Erwerbsbiografien (Erwerbsunterbrechungen, Langzeitarbeitslosigkeit, atypische Beschäftigungsverhältnisse) wird die Armut im Alter weiter zunehmen, immer mehr Hamburger/-innen werden betroffen sein. Armut im Alter erschwert die soziale Teilhabe und das Altern in Würde. Zum Antrag

12. Juli 2017

Das muss drin sein – Senat muss den Befristungswahn in Hamburg stoppen!

Hamburg ist als Bundesland trauriger Spitzenreiter, was befristete Beschäftigungen angeht. Jeder achte Beschäftigte in Hamburg arbeitete im vergangenen Jahr befristet. Auch bei der Stadt und in den öffentlichen Unternehmen herrscht in bestimmten Bereichen ein Befristungswahn. Mehr als 100 Beschäftigte in den Kitas, bei der Hamburger Hochbahn AG, bei der Hamburger Feuerwehr sowie in der Behörde für Schule und Berufsbildung sind in einem sachgrundlos befristeten Arbeitsverhältnis beschäf- tigt. Insgesamt sind bei der Stadt und in den öffentlichen Unternehmen über 4.000 Beschäftige sachgrundlos befristet beschäftigt. Zum Antrag

30. März 2017

Verbesserung der kinderärztlichen, gynäkologischen und geburtshilfli- chen Versorgung für Flüchtlinge durch Verbesserung der gesundheitli- chen Regelversorgung in Hamburg

An erster Stelle muss der Initiative Refugees Welcome Karoviertel gedankt werden, die Anfang März 2016 ein sehr hilfreiches und umfassendes Forderungspapier zur kinderärztlichen Versorgung veröffentlicht hat. Zum Antrag

2. März 2016

Die Bekämpfung von Altersarmut zum konstitutiven Bestandteil des Demografie-Konzeptes machen

Grundsätzlich ist zu begrüßen, dass es ein Konzept gibt, das versucht, den demogra- fischen Entwicklungen in Hamburg Rechnung zu tragen. Dementsprechend ist auch zu begrüßen, dass das Demografie-Konzept fortgeschrieben werden soll, was zeigt, dass die Belange von älteren Menschen auch als wichtig erachtet werden. Zum Antrag

25. November 2015

Ankommen – Teilhaben – Bleiben! Maßnahmen zur medizinischen und psychotherapeutischen Versorgung von Geflüchteten umsetzen

Der Zugang zur gesundheitlichen Versorgung unabhängig von Geschlecht, sexueller Identität, Religion, ethnischer Herkunft und Aufenthaltsstatus ist ein Menschenrecht, zu dem sich Deutschland in völkerrechtlich verbindlichen Abkommen bekannt hat. Zum Antrag