Mehmet Yildiz

MEHMET YILDIZ

 

MEINE POLITISCHEN ZIELE

Mit DER LINKEN setze ich mich in Hamburg für eine sozialere Stadt und gegen den Sozialraub der Agenda 2010 ein. Wir haben die Pflicht, gegen die wachsende Armut in weiten Teilen der Bevölkerung anzugehen.

In der Bürgerschaft kümmere ich mich vor allem um die Kinder- und Sportpolitik. Kinderarmut und Perspektivlosigkeit bestimmen zunehmend das Leben der jungen Generation. Mein Ziel ist, jedem Jugendlichen den Weg zu einem menschenwürdigen Leben zu ermöglichen. Studiengebühren müssen abgeschafft, die Ausbildungsumlage eingeführt, Unterrichtsmaterial vom Land gestellt und nicht von Eltern bezahlt werden. Auch das Freizeitangebot für Jugendliche muss deutlich ausgebaut, Jugendzentren und Sportangebote besser finanziert werden – denn schließlich dienen sie der gesellschaftlichen Integration, gerade für benachteiligte Jugendliche.

Auch in der Integrationspolitik gibt es noch viel zu tun: Wir müssen klare Akzente setzen. Integration muss als eine Querschnittsaufgabe verstanden werden, die viele einzelpolitische Bereiche umfasst. MigrantInnen sind ein wichtiger Teil von Hamburg, sie möchten gleiche Rechte wie Deutsche und Verantwortung übernehmen für das, was in ihrer Stadt passiert. Benachteiligten Menschen – egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund – Teilhabe zu ermöglichen, ist daher eine der drängendsten Aufgaben. Dies gilt auch in der Sportpolitik: Wenn nicht einmal jede/r zehnte Grundschüler/in in meinem Wahlkreis Billstedt bis zum Ende der Schulzeit schwimmen kann, es aber im wohlbegüterten Volksdorf nahezu 100 Prozent sind, dann klafft auch hier die Schere zwischen Arm und Reich weit auseinander. Wenn Vereine inklusive und integrative sportliche Arbeit leisten, sie aber gleichzeitig keine Unterstützung bekommen, während Milliarden in eine 16-tägige Olympia-Ausrichtung verschleudert werden sollen, dann haben wir noch einiges zu leisten.

Ich bin der Überzeugung, dass wir nur dann etwas bewegen können, wenn parlamentarische mit außerparlamentarischen Kräften zusammenarbeiten.

 

POLITISCH:

in Partei und Parlament
  • seit 2008 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, zunächst als parteiloser Kandidat
    2009 Eintritt in DIE LINKE
außerparlamentarisches Engagement
  • seit 1993 Mitglied im DIDF (Förderation Demokratischer Arbeitervereine)
  • seit 1993 aktives Mitglied der IG Metall, Mitarbeit in diversen Gremien (IG Metall-Jugendausschuss und Referentenauschuss, DGB-Jugend, DGB-Vorstand und IG-Bau)
  • von 1995 bis 1997 Mitglied der SchülerInnenkammer Hamburg, während der Ausbildung (1993-1997) Jugend- und Auszubildendenvertreter

BIOGRAFISCHES:

geboren 1977 in Kayseri, Türkei als jüngstes von sechs Kindern in einer türkisch-kurdischen Arbeiterfamilie. Seit dem 13. Lebensjahr in Deutschland. Vater zweier Söhne.

BERUFLICH:

  • Hauptschulabschluss, Ausbildung zum Elektroinstallateur 1997 abgeschlossen, bis März 2008 Tätigkeit als Kommissionierer

AKTUELLES

 

PRESSEMITTEILUNGEN VON MEHMET YILDIZ

 

ANTRÄGE VON MEHMET YILDIZ

 

Hier finden Sie aktuelle Anträge des Abgeordneten Mehmet Yildiz. Weitere Anträge, sowie kleine und große Anfragen finden Sie in der Parlamentsdatenbank der Hamburgischen Bürgerschaft

 

13. Juni 2018

Vereinfachung der Beantragung von Kita-Gutscheinen

Bei den mindestens jährlichen Weiterbewilligungen der Kita-Gutscheine kommt es immer wieder zu verspäteten Meldungen von Eltern, weil die Eltern die Weiterbewilligung aus verschiedenen Gründen nicht rechtzeitig beantragen können oder die Weiterbewilligung vergessen. Die Eltern und ihre Kinder werden bei der Weiterbewilligung dann von der Sozialbehörde so behandelt, als ob sie gar keinen Anspruch auf Betreuung für diesen Zeitraum haben, und sie müssen die gesamte Betreuung des Kindes zahlen. Das gilt sogar für die sonst beitragsfreie fünfstündige Grundbetreuung, und das, obwohl ein grundsätzlicher Anspruch auf weitere Betreuung des Kindes besteht. Mit unserem Antrag setzen wir uns für ein vereinfachtes Antrags- und Wiederbewilligungsverfahren ein.


14. Februar 2018

Transparenz herstellen: Die Bewerbung Hamburgs für die Fußball-EM 2024 offen gestalten!

Der Senat hat sich im letzten Jahr beim Deutschen Fußball-Bund e.V. (DFB) mit dem Volksparkstadion als ein Austragungsort für die Fußball-EM 2024 beworben. Im Rahmen der Bewerbung ist der Senat bereits erhebliche Verpflichtungen und Garantien gegenüber der UEFA eingegangen. Schriftliche Kleine Anfragen der Fraktion DIE LINKE (Drs. 21/10422, 21/10525, 21/11597) haben gezeigt, dass angesichts noch nicht erklärter Vertragsinhalte der Senat Blankochecks ausgestellt hat. Gerade mit den sogenannten Host-City-Verträgen werden in vielen Fällen Kosten und finanzielle Risiken auf die Austragungsstädte übertragen, während mögliche Gewinne den Sponsoren/-innen und der UEFA zugutekommen… Zum Antrag


1o. Oktober 2017

Soziale, kulturelle und Sportinfrastruktur endlich mitdenken

Der Hamburger Senat wiederholt permanent, welch eine sportbegeisterte Stadt Hamburg sei, weshalb man sich auch für eine Olympiabewerbung entschieden habe. Diese wurde bekanntermaßen abgelehnt. Daraus haben der Senat und vor allem Andy Grote offensichtlich keine Lehren gezogen. Nicht nur Großevents erzeugen Sportbegeisterung, sondern insbesondere auch eine gut ausgebaute und ausgeglichene Sportinfrastruktur. Bis 2030 werden in Hamburg bis zu 30.000 mehr Sporttreibende erwartet, wobei bereits jetzt die Sportinfrastruktur am absoluten Limit agiert… Zum Antrag


30. August 2017

Armut von Kindern, Jugendlichen und Jungerwachsenen bekämpfen

Gemäß Koalitionsvertrag von SPD und GRÜNEN soll Hamburg die „kinderfreundlichste Stadt in Deutschland werden.“ Auch die Offene Kinder- und Jugendarbeit wollen SPD und GRÜNE vor allem vor dem Hintergrund der flächendeckenden Einführung des schulischen Ganztags „stärken“. Allerdings ist in Hamburg laut Großer Anfrage Drs. 21/8699 gemäß Bundesmedian jedes fünfte Kind unter 18 Jahren armutsgefährdet. Bei den 18 – 25-jährigen Jungerwachsenen sind es in Hamburg sogar 27,85 Prozent. Zum Antrag