G20-Protestwoche: „Inhaltliche Kritik muss im Vordergrund stehen“

Am Wochenende beginnt die umfangreiche Aktionswoche gegen den G20-Gipfel. Dazu erklären die Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft, Sabine Boeddinghaus und Cansu Özdemir:

„Wir sind gespannt und freuen uns auf viele interessante Gespräche und Anregungen auf dem Alternativgipfel Solidarity Summit, wir freuen uns auf vielfältige und gut wahrnehmbare Protestaktionen und ganz besonders auf die internationale Großdemonstration am 8. Juli.

Wir hoffen sehr, dass der Senat endlich von seiner Einschüchterungspolitik abrückt – und dass sich niemand durch diese Politik davon abhalten lässt, seine Meinung zum Ausdruck zu bringen. Wir wollen gemeinsam mit zehntausenden anderen Menschen aus aller Welt gegen die G20 und ihre Politik laut werden – gegen Ausbeutung und Unterdrückung, für Frieden und soziale Gerechtigkeit.

Wir werden an vielen Aktionen teilnehmen, zum Teil auch gemeinsam mit Abgeordneten aus dem Bundestag und anderen Landtagen als Parlamentarische Beobachter_innen.

Wir wollen erreichen, dass unsere fundierte inhaltliche Kritik im Vordergrund steht und nicht die Form der Aktionen. Und wir hoffen, dass im Zusammenhang mit diesem Gipfel wirklich kein Mensch zu Schaden kommt – weder durch Übergriffe von Demonstrant_innen noch durch solche der Polizei noch durch die Politik der G20.“