Heute wurde der Bundesländerindex »Mobilität & Umwelt« der Allianz Pro Schiene, des BUND und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates vorgestellt. Der verkehrspolitische Ländervergleich misst die Nachhaltigkeit des Verkehrssektors, Hamburg liegt dabei weit abgeschlagen mit 30 Punkten auf dem letzten Platz.

„Hamburg hat bundesweit den zweithöchsten Anteil an von Verkehrslärm betroffenen Bürgern, 140.000 Menschen leiden unter der hohen Lärmbelastung in der Stadt. Dazu kommt eine der bundesweit höchsten Stickstoffdioxid-Konzentrationen und weiter steigende CO2-Belastungen. Die Hamburger Verkehrspolitik ist laut und dreckig!“, sagt Heike Sudmann, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft.

Eine Wende in der Verkehrspolitik sei jedoch nicht in Sicht: „Tempo 30 lehnt der rot-grüne Senat ebenso ab wie eine Reduzierung des Autoverkehrs. Wer Hoffnungen auf die Grünen gesetzt hat, wird enttäuscht: Der grüne Anbau ans Scholz’sche Haus ist offenbar nur Deko – nachhaltige Politik sieht anders aus.“