Cansu Özdemir

Um in Hamburg eine Sozialwohnung bekommen zu können, ist ein Wohnberechtigungsschein nötig. Fast 12.000 Haushalte im Jahr 2020 und mehr als 5.800 im 1. Halbjahr 2021 haben ihn erhalten. Doch nur ein kleiner Teil von ihnen wird tatsächlich mit Wohnraum versorgt: Nur etwas mehr als ein Fünftel (21 Prozent) waren es im ersten Halbjahr dieses Jahres. Das ist das Ergebnis einer Anfrage der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft.
weiterlesen "Nur ein Bruchteil der Berechtigten bekommt eine Sozialwohnung – selbst mit Dringlichkeitsschein"
Stolperfalle E-Scooter: Immer noch stehen und liegen die Fahrzeuge nicht einfach nur irgendwo im Straßenraum, sondern blockieren Gehwege und Fahrradwege. Für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen ist das ein Ärgernis, für sehbehinderte Menschen aber eine gefährliche Barriere
weiterlesen "Stolperfalle E-Scooter: Menschen mit Behinderungen brauchen Meldestelle"
Mit einem Antrag (Drs. 22/6240) in der heutigen Bürgerschaftssitzung regt die Linksfraktion eine öffentlichkeitswirksame Kampagne zu sexualisierter und häuslicher Gewalt an, die gezielt Männer und ihr Verhalten adressiert.
weiterlesen "Gewalt ist ein Männerproblem: Linksfraktion für gezielte Kampagne"
Ende März 2021 läuft die derzeitige Konzession über die Gefängnistelefonie in den Hamburger Haftanstalten aus. Durch zwei Anfragen der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft kam nun heraus, dass diese Konzession bereits neu vergeben wurde. Über die Tarife, die zukünftig für Gefangene gelten werden, schweigt sich der Senat allerdings aus.
weiterlesen "Telefon im Knast: Hinterzimmer-Deals treiben Tarife in die Höhe"
Wie die taz berichtete, wird der pensionierte Rechtsmediziner Klaus Püschel am 27.11. einen Vortrag bei der Hamburger „Landsmannschaft Mecklenburgia“ halten. Der Fall ist im Zusammenhang mit einem Auftritt Püschels im Kampnagel-Theater öffentlich geworden. Püschel ist der ehemalige Leiter des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg. Klaus Püschel ist umstritten, da er in dieser Funktion maßgeblich an der Brechmittelfolter an vermeintlichen Betäubungsmittelhändler:innen, sowie an den …
weiterlesen "Das Hofieren von Püschel durch den Hamburger Senat muss ein Ende haben!"
Die Suizide in den Hamburger Justizvollzugsanstalten haben sich in 2020 und 2021 erheblich erhöht. Seit Beginn von 2020 gab es insgesamt zehn Suizide im Hamburger Vollzug, davon allein acht in der Untersuchungshaftanstalt. Wie eine Anfrage der Linksfraktion nun ergeben hat, ist eine intensivere Suizidprophylaxe dringend notwendig.
weiterlesen "Mehr Suizide in Haftanstalten: Leben der Gefangenen besser schützen!"
Am morgigen Dienstag, dem 28. September, ist der internationale Aktionstag für sichere Schwangerschaftsabbrüche. Unter dem Motto „150 Jahre Widerstand gegen § 218 StGB – es reicht!“ laufen bundesweit Aktionen feministischer Gruppen. In Hamburg hat das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung ab 15 Uhr eine Kundgebung auf dem Jungfernstieg angemeldet, um für sichere Schwangerschaftsabbrüche, den freien und guten Zugang zu Informationen und medizinischer Versorgung und gegen die anhaltende Kriminalisierung von Ärzt:innen und ungewollt Schwangeren zu demonstrieren.
weiterlesen "Schwangerschaftsabbrüche müssen raus aus dem Strafgesetz"
Die Starkregen- und Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat auf erschütternde Weise deutlich gemacht, welche Bedeutung der Katastrophenschutz hat. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass aufgrund des Klimawandels derartige klimabedingte Katastrophen in den kommenden Jahren wahrscheinlicher werden, stellt sich die Frage, wie der Hamburger Katastrophenschutz aufgestellt ist.
weiterlesen "Stand des Katastrophenschutzes in Hamburg"