Anträge Insa Tietjen

Am 19.12.2022 stellte der Schulsenator die überarbeiteten Bildungspläne vor. Seitens der bildungspolitischen Institutionen und Gremien herrscht wegen der eklatanten Mängel der im Juni vorgelegten Entwürfe große Skepsis vor. Fraglich bleibt, ob die Kernprobleme der Bildungsplanentwürfe angegangen, geschweige denn gelöst worden sind. Dies betrifft besonders das Erfordernis eines zeitgemäßen Bildungsbegriffs und daran gekoppelt pädagogisch-didaktische Qualitätsstandards, die Inklusion als Querschnittsaufgabe in den Bildungsplänen zu implementieren und die Sicherstellung demokratischer…
weiterlesen "Zeit zur Prüfung der Bildungspläne! Zeitgemäße und zukunftsfähige Bildung muss inhaltlich und demokratisch entwickelt werden!"
Die soziale Lage hat sich im vergangenen Jahr für viele Familien weiter verschlechtert. Auch die Schere zwischen Arm und Reich hat sich in Hamburg weiter geöffnet. Dies verdeutlichen entsprechende Zahlen zu armutsgefährdeten und in Armut lebenden Menschen – Kinder, Jugendlichen und Familien. Stellte in den Jahren 2020 und 2021 die Corona-Pandemie eine enorme, auch finanzielle Belastung und existenzielle Verunsicherung dar, kommt nun eine stark steigende Inflation hinzu. Allein die Preise für Lebensmittel haben zuletzt eine Inflationsquote von etwas mehr als 20 Prozent verzeichnet …
weiterlesen "Soziale Infrastruktur der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien krisenfest finanzieren und bedarfsgerecht ausbauen"
Das angekündigte Aus des Bundesprogramms „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ hat in den Sommerferien bundesweit hohe Wellen geschlagen. Seit 2016 fördert der Bund mit dem Programm Kitas mit einem erhöhten Sprachförderbedarf. Damit soll nun Schluss sein. Allein in Hamburg sind hiervon mehr als 280 Kitas inklusive 336 finanzierter halber Fachkräftestellen betroffen. Auch wenn das Bundesprogramm der Sprach-Kitas primär über den Bundeshaushalt finanziert wird, hat die Streichung für rund ein Viertel aller Kitas in Hamburg direkte und gravierende Folgen. Daher ist …
weiterlesen "Sprach-Kitas droht das Aus. Jede vierte Kita in Hamburg ist betroffen. Hamburg muss für den Erhalt kämpfen."
Wenn ein weiteres Kind in eine Familie hineingeboren wird, hat dies in vielerlei Hinsicht große Auswirkungen auf den Familienalltag. In zahlreichen Fällen hat die Geburt leider negative Folgen für ältere Geschwisterkinder, die bereits eine Kita besuchen. Denn konnte das Kind aufgrund eines berufsbedingten oder anderen Bedarfes der Eltern das Bildungs- und Betreuungsangebot der Kita für bis zu zwölf Stunden in Anspruch nehmen, reduziert sich nach einer viermonatigen Übergangszeit der Gutscheinumfang und damit die Kita-Zeit des Kindes auf maximal fünf Stunden täglich.
weiterlesen "Kita-Geschwisterkindregelung familien- und kinderfreundlicher gestalten"
Die Kinder- und Jugendhilfe hat mit steigenden Zahlen von Kriseninterventionen und Inobhutnahmen (zuletzt 2018 bundesweit um 10 Prozent) zu tun. Da dies immer auch einen massiven Eingriff in das Leben und die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen darstellt, ist die Frage nach den Ursachen und Auswirkungen ebenso wichtig, wie die Frage nach den Rechten der betroffenen Kinder und Jugendlichen.
weiterlesen "Auftrag für eine Studie zur Stärkung der Kinderrechte vor, während und nach Inobhutnahmen"
Durch die Corona-Pandemie bedingt hat in Hamburg die Arbeitslosigkeit stark zugenommen. Im Mai 2020 waren laut Zahlen der Arbeitsagentur 84.426 Hamburger erwerbslos gemeldet. Das waren 19.754 mehr als im Vergleichsmonat 2019. Besonders betroffen: Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 25. Lebensjahr. Ihre Erwerbslosigkeit erhöhte sich überdurchschnittlich stark um fast 54 Prozent auf 7.410 Personen.
weiterlesen "Ausbildungsplätze sichern – Ausbildungsbetriebe in der Corona-Pandemie stärken"
Durch die Corona-Pandemie bedingt hat in Hamburg die Arbeitslosigkeit stark zugenommen. Im Mai 2020 waren laut Zahlen der Arbeitsagentur 84.426 Hamburger erwerbslos gemeldet. Das waren 19.754 mehr als im Vergleichsmonat 2019. Besonders betroffen: Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 25. Lebensjahr. Ihre Erwerbslosigkeit erhöhte sich überdurchschnittlich stark um fast 54 Prozent auf 7.410 Personen.
weiterlesen "Ausbildungsplätze sichern – Ausbildungsbetriebe in der Corona-Pandemie stärken"