DIE LINKE lädt zum Yalda-Fest:
“Grenzenlose Solidarität statt Rassismus!“

Seit 2007 feiert die Fraktion DIE LINKE das Yalda-Fest – eine Tradition aus Vorderasien, wo seit Jahrhunderten die „Längste Nacht des Jahres“ mit Tanz und besonderen Speisen gefeiert wird. Unsere Feier steht in diesem Jahr unter dem Motto „Grenzenlose Solidarität statt Rassismus!“In Europa und an den Außengrenzen der Europäischen Union entstehen immer mehr Mauern der Abgrenzung. Riesige Summen werden aufgewendet, um schutzbedürftigen Menschen den Zugang nach Europa zu verwehren. Das Leben dieser Menschen scheint dabei nichts zu zählen. Auch dieses Jahr sind wieder Tausende im Mittelmeer ertrunken. Und diejenigen, die es bis nach Europa schaffen, erwarten Vorurteile, Rassismus, überfüllte Sammelunterkünfte, kurz: Sie werden als Menschen zweiter Klasse behandelt und können keine Lebensperspektive aufbauen.

Dazu kommt der zunehmende Rechtsruck in den meisten europäischen Staaten, auch in Deutschland und in Hamburg. Fast jeden Tag gibt es in Deutschland Straftaten von Rechten. Nicht zuletzt die AfD will rechtes Gedankengut wieder salonfähig machen.

Doch nicht nur für uns als LINKE gilt: Solidarität und Miteinander statt Hass und Entzweiung! In diesem Sinne wollen wir mit euch gemeinsam zum elften Mal in Folge unser Yalda-Fest feiern – mit Musikgruppen von verschiedenen Kontinenten und internationalen Speisen.

WANN? Samstag, 16. Dezember, von 18 bis 22 Uhr
WO? Louise-Schroeder-Schule, Thedestraße 100 (U/S Altona, Holstenstraße oder Reeperbahn)

Historischer Rückblick: DIE LINKE und das Yalda-Fest

2007 feierte die DIE LINKE in der Kulturkirche Bugenhagen (heute DIE BURG) das erste Yalda-Fest und griff damit eine Tradition aus Vorderasien auf, wo seit Jahrhunderten die „Längste Nacht des Jahres“ mit Tanz und besonderen Speisen gefeiert wird. Das erste Fest stand im Zeichen des Protests gegen die versuchte Abschiebung von 150 afghanischen Familien aus Hamburg und der bevorstehenden Bürgerschaftswahl, bei der DIE LINKE zum ersten Mal kandidierte und ein umfangreiches Programm vorlegte: gegen die soziale Spaltung in der Stadt, gegen Abschiebung und Ausgrenzung und für gleiche Rechte für alle.
Auf dem Yalda-Fest spielten stets Musikgruppen aus verschiedenen Kontinenten und es wurden ebenso internationale Speisen angeboten. Das Yalda-Fest etablierte sich als „Eine-Welt-Fest“ und wurde jedes Jahr an unterschiedlichen Locations in der Stadt gefeiert: in Barmbek, auf dem Dulsberg, in St. Georg und jetzt in Altona. Das Motto des Fests griff jedes Jahr zentrale Forderungen der Partei DIE LINKE zur Migrationspolitik auf, wie Kommunales Wahlrecht für alle, Kein Mensch ist illegal, Menschenrechte sind unteilbar, Residenzpflicht & Lagerunterbringung abschaffen, Gegen Rassismus, Welcome to Hamburg, Lampedusa ist überall – Ausgrenzung stoppen, Flüchtlinge willkommen – Fluchtursachen bekämpfen!

Im Jahr 2016 stand das Yalda-Fest im Zeichen von Frieden und Solidarität und Gleiche Rechte für alle. Noch nie kamen so viele Kriegsflüchtlinge nach Europa, noch nie gab es eine so breite zivile Hilfs- und Integrationsbereitschaft – aber noch nie gab es auch eine so große ausländerfeindliche und rassistische Stimmung, die sich auch parteipolitisch formiert hat.
Deshalb: Setzen wir dieser Stimmung die Solidarität mit den Geflüchteten und allen Menschen entgegen! Feiert mit uns das zehnjährige Jubiläum des Yalda-Fests!