PRESSESPIEGEL

 

der_spiegel.svg31. Oktober 2015, DER SPIEGEL: “Was man den Verfassern der Prognose nicht vorwerfen kann, ist, dass sie schmerzliche Positionen verheimlicht hätten, solche, die Olympiagegner garantiert auf die Barrikaden treiben. Im Unterpunkt 3.13 ‘Sonstige Maßnahmen’ ist zum Beispiel der Fuhrpark verzeichnet, den die olympische Familie nebst Parkmöglichkeiten während der Spiele in Anspruch nehmen darf. 15,62 Millionen Euro würde es kosten, die Damen und Herren angemessen durch die Hansestadt zu kutschieren. Rausgeschmissenes Geld. Aber so ist das nun mal bei Olympia. Es gibt etliche Posten in dem Papier, die einfach nur nach Millionengrab klingen.”

mopo-logo17. Oktober 2015, HAMBURGER MORGENPOST:  “Was für ein Schlag in das Gesicht des Bürgermeisters: Da stellt sich Olaf Scholz (SPD) ins Rathaus und präsentiert die angeblich beste Kostenschätzung für ein Großprojekt aller Zeiten – doch das Volk, das glaubt ihm kein Wort. 88,8 Prozent der Befragten sagen in der aktuellen Mopo-Umfrage, dass es am Ende nicht bei den 1,2 Milliarden Euro bleiben wird.”

 

17. Okto602px-TAZ_2009.svgber 2015, taz, DIE TAGESZEITUNG:  “Bis Anfang nächsten Jahres soll nun entschieden werden, wie viel der Bund zu zahlen bereit ist. Dass der nicht gewillt ist, Milliarden in Hamburger Infrastrukturprojekte zu stecken, ist dabei schon klar geworden. Und klar ist jetzt auch, dass die Hamburger Wählerinnen und Wähler bei der Volksabstimmung über die Olympiabewerbung nicht wissen, welche Folgen ihr Votum hat. Sie wissen, welche Kosten der Senat ansetzt, sie wissen aber nicht, wer diese tragen soll. Die Bürgerinnen und Bürger vor diesem Hintergrund am 29. November zur Wahl zu rufen, darf man getrost als Unverschämtheit bezeichnen. Die Kampagne für die Abstimmung, die ein Joint Venture aus rund 20 Hamburger Agenturen gebastelt hat, läuft in diesen Tagen an. Einer der plakatierten Sprüche kommt da wie ein schlechter Witz daher: ‘Diese Spiele sind für uns alle ein Gewinn.’“

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15. Oktober 2015, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG:  “Die Bundesregierung lehnt Hamburgs Finanzkonzept für die Olympischen Spiele 2024 ab: Eine Kostenbeteiligung von 6,2 Milliarden Euro ist ihr zu viel. Damit wird die Bewerbung für die Hansestadt schwierig.

 

spiegel_online_logo_460_6415. Oktober 2015, SPIEGEL ONLINE:  “Wie viel Geld ist der Bund bereit, für die Olympia-Planungen Hamburgs zu bezahlen? Bürgermeister Olaf Scholz will 6,2 Milliarden Euro – doch das ist dem Innenministerium zu viel. Damit gerät die Bewerbung in Gefahr.”

DLF11. Oktober 2015, DEUTSCHLANDFUNK über die geplanten Ausgaben für Sicherheit:  “Das Budget ist kaum einzuhalten.”

handelsblatt7-formatOriginal9. Oktober 2015, HANDELSBLATT:  Auch wenn Berlin vor dem Bürgervotum Ende November offiziell keinen Bruch verkünden wird: Die mehr als unklare Finanzierung ist eine zu große Belastung, um in Zeiten der Flüchtlingskrise grünes Licht für das Milliardenprojekt Olympia zu bekommen. Schließlich ist Olympia in Hamburg ein Luxusprojekt.

 

Stern-Logo_komplett.svg8. Oktober 2015, STERN: “Hamburgs Olympia soll 11,2 Milliarden Euro kosten. Bislang. Denn die Elbphilharmonie zeigt, wie Kosten explodieren können. Die Olympischen Spiele werden zum Milliardengrab  und beschleunigen den Ausverkauf der Stadt.”

 

die_welt16. September 2015, DIE WELT: “Bei Olympia herrscht Genehmigungspflicht – und zwar durch das IOC. Unter Punkt III,14 ‘No Inconsistent Activities’ heißt es: ‘Ohne vorherige schriftliche Genehmigung durch das IOC dürfen die Stadt, der DOSB und die Organisatoren keine Einladungen oder Akkreditierungen an ausländische Regierungen und politische Persönlichkeiten aussprechen.’ Das entspricht fast exakt dem Wortlaut des Münchner Vertrags (II, 19). Im Klartext: Will Olaf Scholz im Jahr 2024 Hillary Clinton einladen, muss er sich das von IOC-Funktionären absegnen lassen.

 

abendblatt16. November 2013, HAMBURGER ABENDBLATT: “Die Spiele 2012 in London sollten ja offiziell die ‘Spiele des öffentlichen Nahverkehrs’ werden. Wurden sie am Ende auch, weil es den Londonern schlichtweg untersagt war, die als ‘Games Lanes’ gekennzeichneten Straßen zwischen Innenstadthotels und Wettkampfstätten zu nutzen. Zuwiderhandlung: 200 Pfund. Eine Stadt, die das Recht, eine öffentliche Straße zu nutzen, an das IOC abtritt – tut mir leid, für die Freie und Hansestadt Hamburg ist das unvorstellbar. Olympia? Nicht in einer Freien Stadt!