Elbstrand gerettet – Zeit für echte Radverkehrsförderung

Die Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft beglückwünscht die Initiative „Elbstrand retten“ zum sich abzeichnenden deutlichen Erfolg im Bürgerentscheid. Die Menschen in Altona haben damit gezeigt, dass sie die vom gegenläufigen Bürgerbegehren in irreführender Plakatwerbung vorgegaukelten Erweiterungsmöglichkeiten des Elbstrands genauso durchschaut haben wie die Verfahrenstricks der rot-grünen Mehrheit in der Bezirksversammlung.

„Ähnliche Versuche, den Bürgerwillen zu unterlaufen beziehungsweise zur Farce werden zu lassen, zeichnen sich am Blankeneser Marktplatz ab, wo DIE LINKE das Bürgerbegehren ,Rettet unseren Marktplatz’ unterstützt, oder am Spritzenplatz, wo das erfolgreiche Bürgerbegehren ,Spritzenplatz bleibt!’ ausgehebelt zu werden droht“, warnt der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE in der Bezirksversammlung Altona, Robert Jarowoy.

„Die Diskussion um den Elbstrand sollte auch der Verkehrsbehörde deutlich gemacht haben, dass es ein ,Weiter so’ nicht geben kann“, ergänzt Heike Sudmann, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Ein Senat, der das Radfahren fördern will, muss für die Menschen aus dem Hamburger Westen attraktive Radverbindungen schaffen. Ausreichend breite Radspuren auf den Straßen und auch Fahrradstraßen parallel zur Elbe sind schon lange überfällig. SPD und Grüne müssen endlich in die Puschen kommen und nicht immer vor der Autolobby kuschen.“