Sport ist kein Lärm – ungerechtfertigte Nutzungseinschränkungen bei Sportplätzen verbieten!

Zur kommenden Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft fordert die Fraktion DIE LINKE ein Verbot von  ungerechtfertigten Nutzungseinschränkungen bei Sportstätten. Zuletzt waren mehrere Sportvereine, etwa der TSV Sasel und der FC Teutonia 05, in ihrem Trainings- und Wettkampfbetrieb beeinträchtigt, nachdem Sportplätze saniert und mit Kunstrasen ausgelegt wurden. Grund war der Wegfall des ‘Altanlagenbonus’, der auf vor 1992 erbauten Sportplätzen höhere Lärmwerte erlaubt. Mit der Umwandlung von Grand- in Kunstrasen entfiel dieser.

Im Fall des FC Teutonia 05 schränkte das Bezirksamt Altona nach einer Anwohnerbeschwerde den Nutzungsbetrieb des Platzes massiv ein, sodass nun viele Mannschaften, darunter etliche Kindersportgruppen, nicht mehr trainieren oder Spiele auf dem Platz abhalten können.

Hierzu erklärt Mehmet Yildiz, sportpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE:
“Es ist ein Unding, dass Bezirksämter Einschränkungen erlassen, obwohl der Senat selbst der Meinung ist, dass derartige Umbau- und Sanierungsmaßnahmen nicht zum Verlust des Altanlagenbonus führen sollten. Vor dem Hintergrund, dass an Nachmittagen nahezu alle Sportplätze zu 100 Prozent ausgelastet sind und es dringend neuer Sportplätze in Hamburg bedarf, ist dies unhaltbar. Der Senat sollte die Bezirksämter dazu anweisen, diese Beschränkungen aufzuheben und bei neuen Modernisierungen keine weiteren zu erlassen.”