Straßensanierung in Billstedt: Viel versprochen, nichts gehalten 

Bereits seit drei Jahren verspricht der Senat die Sanierung besonders kaputter Straßen und Brücken in Billstedt, gebessert hat sich bis heute nichts. Auf eine Anfrage (Drs. 21/16559) der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft erklärt er nun, „Mitte April“ gehe es in der Straße Kaltenbergen wirklich los – also in diesen Tagen. Vor Ort wurden aber bis heute keinerlei Vorbereitungen für eine versprochene Grundinstandsetzung getroffen, die Anwohner_innen wurden auch nicht über vermeintlich anstehende Bauarbeiten informiert.

„Auch die für Billstedt so wichtige Legienbrücke und die Schleemer Brücke sind immer noch gesperrt“, kritisiert Mehmet Yildiz, Bürgerschaftsabgeordneter aus Billstedt. „Auf unsere Anfrage erklärt der Senat, technische Probleme haben die Fertigstellung verzögert, aber ein Datum für die Öffnung der Schleemer Brücke nennt er wieder nicht. Sie wird halt fertig, wenn sie mal fertig ist. Warten, warten, warten – das kennen wir in Billstedt leider nicht anders.“

„Immer vor Wahlen verspricht die SPD, die tiefen Schlaglöcher, Risse und nicht mehr abfließenden Pfützen in Kaltenbergen endlich nachhaltig zu reparieren“, ergänzt Maureen Schwalke vom Bezirksverband Hamburg Mitte der Partei DIE LINKE. „So auch diesmal. Und wie immer passiert rein gar nichts. Es ist also mal wieder ein reines Lippenbekenntnis pünktlich zur Wahl.“