Radfahrstudie: Am Wetter ist der Senat nicht schuld

Laut Hamburger Abendblatt stellt eine aktuelle repräsentative Studie im Auftrag der Hamburg Marketing GmbH fest, dass das Radfahren beliebter wird (80% der Befragten) und die Lebensqualität in Hamburg verbessern würde (73%). Trotzdem nutzen nur 13 Prozent der befragten Hamburger_innen das Rad als tägliches Verkehrsmittel. Als Grund hierfür gibt die Hälfte der Befragten Angst vor Gefährdung durch andere Verkehrsteilnehmer_innen,  die schlechten Radwege und fehlende Abstellmöglichkeiten an. Eine große Rolle spiele auch das Wetter.

„Am Wetter ist der Senat nicht schuld. Doch die schlechten Radwege und die Unfallgefahr gehen auf seine Kappe“, stellt Heike Sudmann, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE fest. “Dabei muss der Senat gar nicht viel machen, um mehr Menschen aufs Rad zu kriegen. Tempo 30, ausreichend breite Radfahrstreifen sowie geschützte Radstreifen an verkehrsreichen Straßen bewirken Wunder – und das ganz ohne Weihnachtszeit.”