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Senat setzt Schutz für Sehbehinderte nicht konsequent um

Über 1.000 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr durch Treppenstürze, besonders gefährdet sind Menschen mit Seheinschränkungen. Am morgigen bundesweiten Sehbehindertentag kennzeichnet der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e.V. daher von 11 bis 14 Uhr Treppenstufen unter anderem am Gerhard-Hauptmann-Platz mit leuchtend gelben Markierungen. „DIE LINKE unterstützt diese Aktion und fordert den Senat auf, die UN-Behindertenrechtskonvention konsequent umzusetzen“, erklärt dazu Cansu Özdemir, inklusionspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Das heißt ganz konkret auch, die Vorgaben der Markierungen von Stufen, wie sie bereits in den Planungshinweisen für barrierefreie Verkehrsanlagen (PLAST 10) festgelegt sind, konsequent für die Stadt Hamburg umzusetzen. Sie müssen im Landesaktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nicht nur festgeschrieben, sondern auch umgesetzt werden. Wir fordern den Senat auf, die für die Umsetzung erforderlichen finanziellen Mittel bereit zu stellen.“