Um eigene Projekte und Arbeiten realisieren zu können, greifen Kunst- und Kulturschaffende oft auf Finanzierung durch Förderung zurück – sofern ihnen diese bewilligt wird. Beantragt werden können die Gelder in Hamburg z.B. über die Kulturbehörde, über Stiftungen oder über Förderinstitute wie beispielsweise die MOIN Filmförderung. Viele Kunst- und Kulturschaffende könnten ihre Projekte ohne diese Förderung nicht umsetzen – so entsteht auch eine Abhängigkeit gegenüber den fördernden Instituten und gegenüber der Themenwahl, die diese setzen. Das Problem zeigte sich beispielsweise kürzlich, als Kulturstaatsminister Wolfram Weimer bekanntgab, dass der Etat von 5 Millionen Euro für die Förderung des Netzwerks internationaler Produktionshäuser (hierzu zählt auch Kampnagel) ersatzlos gestrichen werde.
Bei unserer Veranstaltung sollen die einzelnen Problemfelder, die sich aus der Abhängigkeit von Förderungen ergeben, genauer beleuchtet und über Alternativen diskutiert werden.
Zu Gast sind Dan Thy Nguyen (fluctoplasma) und Sonja Engler (Zinnschmelze). Moderation: Marie Kleinert (Bürgerschaftsfraktion Die Linke). Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich!
Mittwoch, 27. Mai, 19 Uhr
Rathaus, Kaisersaal
