Olympia – eine Chance für alle? Schön wär’s! Was uns als sportliches Fest verkauft werden soll, ist in Wirklichkeit ein milliardenschweres Kommerz-Spektakel, von dem nur ganz wenige etwas haben. Profitieren würden in erster Linie das IOC, die Sponsor*innen und große Konzerne. Und wir in Hamburg sollen denen mit Steuermilliarden die Bühne bereiten. Ansonsten gucken wir in die Röhre:

Tickets, die mehrere hundert Euro kosten, werden sich nur die Wenigsten leisten können. Und die versprochenen verbilligten Karten gelten garantiert nur für die unpopulärsten Wettbewerbe. Hinzu kommt: Olympia bringt unserer Stadt keinen einzigen Vorteil! Alles, was versprochen wird – Wohnungen, Parks, Bahnlinien – ist längst beschlossen und kommt auch ohne Olympia.

Eine Begleiterscheinung Olympischer Spiele: Noch stärker steigende Mieten! Und das „Finanzkonzept“? Ist völlig unseriös, denn Milliardenkosten etwa für Sicherheit und den Stadionneubau wurden einfach weggelassen! Doch selbst wenn Olympia ‚nur‘ 6 Milliarden Euro kosten würde – was könnte man mit einer solchen Summe in unserer Stadt alles anfangen?

Bei der Veranstaltung werden wir die Konzepte des Senats für die Ausführung und Finanzierung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 in Hamburg unter die Lupe nehmen und einordnen, unsere Kritik sowie Gegenargumente vorstellen und Fragen dazu beantworten. Und von den Teilnehmenden möchten wir wissen, wofür die Olympia-Milliarden besser genutzt werden sollen.

Mit Mo Petersen, Initiative NOlympia,
Jan-Philipp Wiese und Marco
Hoseman,  Linksfraktion Hamburg

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

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