Schule am Limit. Was ist jetzt nötig? Schüler:innen, Eltern und Lehrer:innen im Austausch

Donnerstag, 24.11., 19:00
Rathaus, Kaisersaal

 

Coronafolgen in den Schulen – was jetzt zu tun ist!

Die Folgen der Coronakrise sind dramatisch, so der allgemeine Befund.

Viele der Schüler:innen litten unter den Schulschließungen und den Maßnahmen zur Pandemieeindämmung massiv. Inklusion fand vielerorts faktisch nicht mehr statt. Ein Fünftel der Schüler:innen erlebte messbare Bildungseinbrüche, die psychische Lage ist besorgniserregend und auch die physischen Auswirkungen wie verstärktes Übergewicht durch körperliche Inaktivität sind besorgniserregend. Corona hat zudem bereits bestehende Defizite in den Schulen, seien sie organisatorischer, struktureller oder personeller Art schonungslos offengelegt und zumeist verschärft. Auch die in der Schulstruktur festgelegte soziale Ungerechtigkeit verstärkte die ungleichen Chancen im Bildungsweg mit fatalen Folgen für die betroffenen jungen Menschen.

Die aus Bundesmitteln finanzierten Maßnahmen zum „Aufholen nach Corona“ laufen zum Sommer 2023 aus, und auch wenn sie in Art und Umfang pädagogisch umstritten sind, ist der darüber hinaus fortbestehende Unterstützungsbedarf unbestreitbar.

Im Dezember wird der Doppelhaushalt für die Jahre 2023/24 verabschiedet der im Einzelplan der Behörde für Schule und Berufsbildung keinen Cent eingeplant hat zur Abmilderung der vorhandenen Coronafolgen.

Stattdessen sind die Schulen mit pädagogisch veralteten Bildungsplänen konfrontiert, gegen die sich eine breit und öffentlich vorgetragene Ablehnung organisiert hat.

Wir wollen mit Schüler:innen, Lehrer:innen und Eltern beraten:

  • Was ist mit unserem Bildungssystem in den letzten zwei Jahren geschehen?
    Wie waren die Erfahrungen von Schüler:innen, Eltern und Pädagog:innen unter Corona?
  • Wie sehen ihre jeweiligen Perspektiven auf die Lage konkret aus?
  • Was brauchen die Schulen an Unterstützung und Weiterentwicklung für die kommenden Jahre?
  • Was muss aus der einzelnen Sicht heraus jetzt geschehen, um den Coronafolgen angemessen zu begegnen?
  • Welche Forderungen müssen an die Landespolitik gestellt werden?
  • Und wie könnte man sie möglicherweise gemeinsam entwickeln und in den politischen Prozess einspeisen?
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