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Armut und Corona: Solidarisch aus der Pandemie

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Armut macht krank – das ist nicht neu, zeigt sich aber in der Corona-Pandemie ganz besonders. So ist laut einer Studie des Robert Koch-Instituts die Wahrscheinlichkeit an Covid-19 zu erkranken oder sogar daran zu sterben in einkommensschwachen Regionen bis zu 70 Prozent höher, als in wohlhabenderen. Dies ist auf Faktoren wie beengte Wohnverhältnisse, prekäre Beschäftigungsverhältnisse bzw. weniger Home-Office-kompatible Arbeitsplätze und die dadurch bedingte verstärkte Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs zurückzuführen. Chronische Vorerkrankungen, die als Risikofaktor bei einer COVID-19-Erkrankung gelten, betreffen ärmere Menschen zudem häufiger und bereits früher im Leben. Und das gilt natürlich auch in Hamburg: Strukturell benachteiligte Stadtteile sind besonders von Corona betroffen – dort gibt es weitaus höhere Inzidenzzahlen als im Hamburger Durchschnitt und das Risiko für einen besonders schweren Krankheitsverlauf ist drei- bis viermal höher als im Rest von Hamburg. Während der Hamburger Senat aber seit Beginn der Pandemie die soziale Dimension von Corona nicht in den Blick nimmt, hat Bremen bereits frühzeitig Maßnahmen in den stark betroffenen Quartieren erfolgreich umgesetzt. Könnte Bremen Vorbild für Hamburg sein und wie können benachteiligte Stadtteile besonders geschützt werden? Welche Maßnahmen braucht es? Was sind Hindernisse und Herausforderungen dabei? Wie kann eine solidarische Pandemiebekämpfung aussehen und gelingen?

Darüber diskutiert Deniz Celik (gesundheitspolitischer Sprecher,  Linksfraktion Hamburg) mit der Bremer Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (DIE LINKE) und Jonas Fiedler von der Poliklinik Veddel.