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20 Jahre – Keine Aufklärung. Der NSU-Mord in Hamburg und die Sicherheitsbehörden

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Am 27.06.2001 wurde Süleyman Taşköprü in Hamburg vom „Nationalsozialistischen Untergrund“ erschossen. Die anschließenden Ermittlungen im diesem Mordfall waren dadurch gekennzeichnet, dass die Polizei die Augen vor rassistischen Mordmotiven systematisch verschlossen und Ermittlungen in Richtung rechter Strukturen verhindert hat. Erst durch die Selbstenttarnung des NSU im November 2011 wurde bekannt, dass Suleyman Taşköprü von Nazis ermordet wurde. Doch auch danach stieß die Aufklärung, auch im Hinblick auf die Defizite der polizeilichen Ermittlungen, der Rolle des Hamburger Verfassungsschutzes und der Rolle der Hamburger Naziszene immer wieder auf Widerstände und blieb lückenhaft: Bis heute gab es in Hamburg als einziges Tatortland des NSU keinen parlamentarischen Untersuchungsausschuss.

Anlässlich des 20.Todestages von Süleyman Taşköprü wollen wir auf die defizitäre Aufklärung schauen und darüber sprechen, welche strukturellen Probleme es bei der Aufklärung der NSU-Morde gegeben hat. Darüber diskutieren

  • Christiane Schneider, DIE LINKE Hamburg
  • Axel Hoffmann, Rechtsanwalt und Nebenklagevertreter im Münchener NSU-Verfahren
  • Deniz Celik, innenpolitischer Sprecher Linksfraktion