The Crew 309 beim Auftritt in der Öffentlichen Anhörung der Fraktion DIE LINKE in Steilshoop am 20. 2. 2018.

„Wir wollen nicht in Grenzen leben“

Extra für die öffentliche Anhörung der Linksfraktion zum Thema “Aufwachsen in Steilshoop und anderswo – ohne Angst und Sorgen” hat die “Crew 309” ein Stück über ihr Leben in Steilshoop geschrieben und live performt, das wir hier dokumentieren.

 

„Wir wollen nicht in Grenzen leben“

The Crew 309

Part 1:

Freiheit, es ist eine kleine Symphonie.
Ein Herz in der Brust, es schlägt für das Paradies.
Jeder will hier frei sein,
nicht allein sein,
genieße dein Leben es kann so schnell vorbei sein.

In anderen Ländern, da gibt es das nicht,
da sind Mütter mit Furcht und mit der Angst im Gesicht.
So was hatten sie nicht,
sie schaffen es nicht,
mittlerweile Angst vor seinem Schatten im Licht.

Sie haben keine Gedanken- und keine Sprachfreiheit,
personifizierte Menschlichkeit
in einer Maßeinheit.
Die Frau von ihrem Mann geschlagen. Grenze Unerträglichkeit.
Sie lief von ihm weg doch sie kam nicht weit.

In Armut leben tausende, doch die Hälfte davon
sind durch psychische Erkrankungen um’s Leben gekomm‘.
Ihnen wurde jede Kleinigkeit genomm‘,
sie haben keine Freiheit und keine Hilfe bekomm‘.

 

Refrain:

In Armut –
wir wollen nicht mit Grenzen leben.
Geschichte schreiben und in Freiheit leben!
Du willst Freiheit –
das ist Gottes Weg.
Habt immer Hoffnung, es ist nie zu spät.

 

Part 2:

Ich will frei sein, von allem schlechten dieser Welt.
Von einem Stab, der mich von klein auf an lenkt.
Der mir vorschreibt, was ich alles machen muss.
Der mich bestraft wenn ich das nicht mache – und –
von den Sorgen, die mich plagen seit Jahren.

Kein Geld in meiner Tasche, was soll ich anders machen.
Hab ich eine Wahl, als das was Ihr von mir verlangt.
Merkt ihr was, und das in einem freien Land?

Freie Gedanken, die ich lange nicht mehr hatte.
Kopf voll mit Sachen, die ich langsam hasse.
Ich frag mich nur, für was ich das alles hier mache.
Leben wir oder sind wir nur am husten?

Ich werde krank, wenn ich die Kids so seh
in einem Land mit Krieg – ob das Kind noch lebt?
Armut, Freiheit, wichtige Themen.
Anstatt zu helfen kämpft jeder mit Problemen.

 

Refrain:

In Armut –
wir wollen nicht mit Grenzen leben.
Geschichte schreiben und in Freiheit leben!
Du willst Freiheit –
das ist Gottes Weg.
Habt immer Hoffnung, es ist nie zu spät.

 

Part 3:

Du willst Freiheit und frei sein,
ohne Armut, komm mit und steig ein
sei schlau wie Einstein.

Träume nicht dein Leben,
lebe dein Traum,
verschaff dir Ziele
um deine Zukunft aufzubauen.

Armut ist scheiße und das weiß jeder.
Keiner ist perfekt, wir haben alle unsere Fehler!
Ich will Freiheit für alle da draußen,
die gefangen sind in Unterdrückung und ihr Leben missbrauchen.

Mir wird schwarz vor Augen, wenn ich so was seh.
Ich bin einer von ihnen, weil ich genauso leb.
Keine Armut und frei sein ist der Weg.
Habt immer Hoffnung, es ist nie  zu spät.

Egal ob arm oder reich schwarz oder weiß
wir sind alle Gottes Kinder – wir sind alle gleich.
Wir haben so was nicht verdient.
Aus Prinzip ziehen sie uns runter,
für die Freiheit geh ich in den Krieg.

 

Refrain:

In Armut –
wir wollen nicht mit Grenzen leben.
Geschichte schreiben und in Freiheit leben!
Du willst Freiheit –
das ist Gottes Weg.
Habt immer Hoffnung, es ist nie zu spät.

 

Part 4:

Ich kann es nicht begreifen, warum wir so leben.
Wir sind Gottes Kinder, verbunden mit einem Segen.
Wir wollen alle in Freiheit leben,
aber wissen nicht, dass wir 80 Prozent im Leben an Arbeit geben.

Es ist nur mal so, jeder ist gefangen.
Die Gesellschaft hat uns fest, von Geburt auf an.
67 und du kannst in Rente gehen,
doch die Freiheit kannst du nicht selber wählen.

Also nutze deine Zeit, mit Freizeit
denn dein Leben kann von jetzt auf gleich vorbei sein.
Am besten nimm dir alles, pack es ein und hau rein,
irgendwo hin, denn alleine bist du frei.

Überleben wird man schon, mach dir keine Sorgen.
Endlich in Freiheit und denke nicht an morgen.
Nie wieder mit Problemen zumüllen!
Du bist stark, du kannst dir  deine Träume erfüllen.