Entlastung der Straßen durch wasserseitige Umfuhren von Containern

  • 25. August 2014

BÜRGERSCHAFT DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG
Drucksache 20/12797
20. Wahlperiode 25.08.14

Schriftliche Kleine Anfrage
des Abgeordneten Norbert Hackbusch (DIE LINKE) vom 25.08.14

Im Bericht des Ausschusses für Wirtschaft und Medien über die Drs. 20/8209 „Einsatz von Port Feeder Barges im Hamburger Hafen“ (Antrag FDP) vom 13.11.2013 stellen die Senatsvertreterinnen und -vertreter fest:

„Die Senatsvertreterinnen und -vertreter erläuterten eingangs, es bestehe Konsens darüber, dass die stärkere Nutzung der Wasserwege im Hinterland erstrebenswert sei. Das Binnenschiff sei dabei in besonderem Maße umweltverträglich und im Gegensatz zu manchen Straßen verfügten einige der
Wasserwege durchaus noch über Kapazitäten.“

Weiter heißt es in der Drucksache:

„Generell auf Umfuhren von Containern im Hamburger Hafen bezogen erläuterten die Senatsvertreterinnen und -vertreter, dass heute bereits 55.000 TEU mit dem Binnenschiff im Hamburger Hafen bewegt würden. Hierfür würden Leichter ohne Kran eingesetzt, die von den Containerbrücken an den Terminals bestückt, also be- und entladen würden. Dieses Konzept habe überzeugt und funktioniere. Daher werde weiterhin mit einem Anstieg der Zahlen der auf diesem Wege transportierten Container gerechnet.

Umfuhren auf dem Wasserweg im Hamburger Hafen gehörten zwischenzeitlich zum Alltagsgeschehen. Sie hätten sich nicht zuletzt deshalb bewährt, weil sie wirtschaftlich seien.

Innerhalb des Hamburger Hafens gebe es eine ganz erhebliche Anzahl von Containerumfuhren und die HPA habe im Jahr 2006 errechnet, dass täglich 4.500 Containerumfuhren per LKW stattfänden. Diese Zahl sei seither sicherlich noch angestiegen. Die Stadt betreffe dies in doppelter Hinsicht. Einerseits werde die Verkehrsinfrastruktur im Hafen erheblich belastet, andererseits sei dies nicht der umweltfreundlichste Weg um Container zu transportieren. Vor diesem Hintergrund sei der Gedanke grundsätzlich richtig, den Anteil der wasserseitig organisierten Containerumfuhren im Hamburger Hafen zu erhöhen, um die Kapazitäten zu steigern und um die Umwelt zu entlasten.“

Die Position des Senats sei jedoch eindeutig, möglichst viele Umfuhren auf dem Wasserweg durchzuführen.

Vor diesem Hintergrund frage ich den Senat:

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