’Krümmel bleibt aus’ statt Laufzeitverlängerung für Vattenfall!

  • 27. April 2009

Am gestrigen Sonntag protestierten vor dem Atomkraftwerk Krümmel 1.500 Menschen für die Stilllegung aller Atomanlagen. Anlass waren der 23. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und der aktuelle Leukämiefall in der Elbmarsch.

„Die LINKE steht hinter der Anti-Atom-Bewegung. Gerade Hamburg ist eng mit dem Atom-Wahnsinn verknüpft. Der Hafen ist Drehkreuz für Brennelemente und Vattenfall will mit Unterstützung der CDU eine Rückkehr zur Atomkraft.“

Seit Mitte 2007 stand der Vattenfall-Reaktor Krümmel nach dem Brand des Haupttransformators und diverser weiterer Mängel still. Der Energiekonzern Vattenfall hatte angekündigt Krümmel 2009 wieder anfahren zu wollen.

„Der rot-grüne Atomkonsens ist mausetot, denn Vattenfall setzt bei den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel offen auf Laufzeitverlängerung nach der Bundestagswahl. ’Krümmel bleibt aus!’ und ’Kein Strom mehr aus Atomkraftwerken!’ fordert deshalb auch die Fraktion DIE LINKE“ schließt Heyenn.

Am 4. Mai findet um 20 Uhr im Rathaus eine Diskussion zu den Möglichkeiten einer Hamburger Anti-Atom-Politik statt. Es nehmen die Abgeordneten Dora Heyenn und Norbert Hackbusch sowie als Referenten Dirk Seifert, Robin Wood, und Kerstin Schnatz, Campact teil.

Mehr Informationen:
www.linksfraktion-hamburg.de/atom

Für Rückfragen:
Roman Denter
Referent für Energie und Umwelt
040 / 42 831 – 23 91