Hörmann-Skandal: „DOSB-Präsident ganz auf IOC-Linie“

  • 15. Mai 2015

Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann, hat ein Bußgeld in Höhe von 150.000 Euro plus geschätzter Zinsen von 75.000 Euro wegen illegaler Preisabsprachen aus einer vorherigen Tätigkeit akzeptiert, um so einem Gerichtsverfahren so entgehen. Dies berichten übereinstimmend mehrere Medien. „Der Präsident des DOSB bewegt sich in Sachen Geschäftswelt ganz auf der Linie des Internationalen Olympischen Komitees, dessen Mitglieder auf ähnliche Weise in dubiose Geschäfte, Korruption oder private Vorteilsnahme involviert sind“, erklärt dazu Mehmet Yildiz, sportpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Es ist mindestens fragwürdig, dass der rot-grüne Senat und die anderen Parteien bereitwillig den Stadtschlüssel in die Hände dieser Akteure legen wollen. Wenn Sportsenator Neumann und Co. immer wieder  ,Fair Play’ betonen, dann sollten sie dem IOC und dem DOSB endlich die rote Karte zeigen. Der DOSB sollte seine ethischen Regeln ernst nehmen und die Konsequenzen aus Hörmanns Verhalten ziehen.“