Seit dem Angriff der HTS-Kräfte im Januar hat sich die Lage in Ostkurdistan dramatisch zugespitzt. Die Sicherheit der bisher erreichten revolutionären Strukturen ist akut bedroht.
Gleichzeitig kämpfen die Menschen vor Ort weiter – mit Selbstorganisation, politischem Engagement und Solidarität. Dennoch nehmen militärischer Druck, politische Instabilität und wirtschaftliche Krisen weiter zu. Das ausgehandelte Abkommen zwischen Rojava und Damaskus bleibt in vielen Punkten unklar. Wie es weitergeht, bleibt abzuwarten.
Wir laden ein zu einer Veranstaltung, die aktuelle Entwicklungen einordnet, Hintergründe beleuchtet und Raum für Diskussion schafft. Die Redner*innen vermitteln durch ihre unterschiedlichen Perspektiven ein differenziertes Bild der aktuellen Situation. So entsteht Raum für Dialog, neue Fragen und weiterführende Ideen.
Hila Latifi (Bürgerschaftsfraktion Die Linke Hamburg) richtet den Fokus auf die Lage der Frauen in der Region. Khaled Davrisch (Deutschland-Vertretung der Demokratischen Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien) berichtet über die aktuelle politische Situation. Außerdem spricht er über den Stand des Abkommens zwischen Rojava und Damaskus und dessen Bedeutung für die Region. Die Stiftung der freien Frau in Syrien (Weqfa Jina Azad a Sûrî) gibt eine direkte und realistische Einschätzung der Situation vor Ort.
Alle sind herzlich eingeladen, sich zu informieren, zuzuhören und mitzudiskutieren. Eintritt frei!
Freitag, 13. Februar 2026
19 Uhr
Rathaus Hamburg
Veranstalterin: Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft
Kurdistanhilfe e.V.
