Im Schatten des Elbtowers. Nachbar:innen melden sich zu Wort

Laut jüngsten Meldungen vom vergangenen Samstag sei der Elbtower-Bau quasi gesichert, da der Investor eine Vorvermietungsquote von 30 Prozent erreicht und damit die „wichtigste Forderung der Stadt“ erfüllt habe. Ach ja? Wer braucht eigentlich diesen mit einigen publikumsbezogenen Nutzungen garnierten, 245 Meter hohen Büro-Hotel-Turm? Welcher abgehobene Gigantismus plagte erst Ex-Bürgermeister Scholz und jetzt Stadtentwicklungssenatorin Stapelfeldt, „das höchste Gebäude Norddeutschlands und eines der anspruchsvollsten Bauwerke der Welt“ (ZEIT online vom 15.11.2021) buchstäblich auf Sand bauen zu wollen? Gegen den massiven Widerstand von Architekt:innen, Stadplaner:innen und selbst von größeren Teilen der SPD?

Fast gar nicht zu vernehmen sind Stimmen aus der unmittelbaren Nachbarschaft, Menschen und Initiativen aus Rothenburgsort, von der Veddel und aus der HafenCity. Sie sind bisher einfach nicht gefragt worden, was sie vom Elbtower halten, befürchten, sich wünschen oder gar fordern. Die Linksfraktion holt das jetzt nach und lädt die Bürger:innen vorrangig der betroffenen Stadtteile ein zur Diskussion.

Mit Pastor Frank Engelbrecht (Hauptkirche St. Katharinen), Ingo Böttcher (Initiative Hamburgs Wilder Osten), weiteren Bürger:innen und Initiativen aus dem „Elbbrückenquartier“ sowie Heike Sudmann, stadtentwicklungspolitischen Sprecherin der Linksfraktion

Donnerstag, 23. Juni 2022, 20.00 Uhr

Haus der Jugend Rothenburgsort, Billhorner Deich 55

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