Die Schiller-Oper in St. Pauli blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. 1891 als Zirkusgebäude errichtet, wurde sie immer wieder umgenutzt. Sie war unter anderem Theater, Oper, Lager für italienische Militärinternierte, Hotel, Unterkunft für Gastarbeiter*innen und Geflüchtete, Restaurant und zuletzt ein Musikclub.
Seit 2007 steht sie leer und verfällt – obwohl sie seit 2012 unter Denkmalschutz steht. Die aktuelle Eigentümerin Mareike Janssen hat die Schiller-Oper 2014 gekauft und kein Interesse am Erhalt. Jahrelang tanzt sie dem Senat auf der Nase herum und liefert sich juristische Auseinandersetzungen mit der Stadt.
Dieses Jahr hat das Oberverwaltungsgericht entschieden, dass Frau Janssen die Schiller-Oper erhalten muss. Das Grundstück bleibt damit aber trotzdem eine Brache. Die Linksfraktion hat deshalb vor Kurzem in der Bürgerschaft beantragt, die Eigentümerin zu enteignen und die Schiller-Oper gemeinwohlorientiert zu entwickeln.
Wir wollen die Geschichte der Schiller-Oper und den Kampf für ihren Erhalt erzählen und aufzeigen, wie sie wieder ein besonderer Ort für alle werden kann.
Mit Anke Rees, Wissenschaftlerin und Autorin,
der Initiative Schiller-Oper und
Marco Hosemann, denkmalpolitischer Sprecher der Linksfraktion in der Bürgerschaft.
Kommt vorbei, informiert euch, diskutiert und werdet mit uns aktiv!
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