Das Buch „Kapitalismus am Limit“ von Ulrich Brand und Markus Wissen liefert eine prägnante Analyse der aktuellen ökologischen und sozialen Krisen im Kontext kapitalistischer Gesellschaftsstrukturen. Die Autoren knüpfen an ihr Konzept der „imperialen Lebensweise“ an, das sie bereits in ihrem gleichnamigen Werk vorgestellt haben, und stellen die zentrale Frage: Ist der Kapitalismus überhaupt noch zukunftsfähig?
Im Mittelpunkt stehen Themen wie grüne Kapitalismusstrategien, autoritäre Tendenzen und globale ökologische Ungleichheiten – sogenannte öko-imperiale Spannungen. Ziel des Buches ist es, dominante Denkmuster zu hinterfragen und Perspektiven für eine solidarische, gerechte und ökologisch nachhaltige Transformation aufzuzeigen.
Ulrich Brand wird in einem etwa 20-minütigen Vortrag die zentralen Thesen und Argumente des Buches vorstellen. Außerdem kommen Cassiopea Staudacher und Lea Kammler (beide Uni Hamburg) sowie Stephan Krull (Gewerkschafter, aktiv in der Rosa-Luxemburg-Stiftung) zu Wort. Im Anschluss wollen wir mit Euch gemeinsam diskutieren, was die Ausführungen für die parlamentarische und zivilgesellschaftliche Arbeit in Hamburg bedeutet. Moderation: Stephan Jersch (Bürgerschaftsfraktion Die Linke).
8. Juli 2026 um 18 Uhr, Rathaus Hamburg (Raum 151). Die Veranstaltung ist ausgebucht, die Anmeldeliste geschlossen.
