Leiharbeit ist für Hunderttausende Menschen ein dauerhaftes Schicksaal geworden. Leiharbeit hat feste Arbeitsplätze vernichtet und die Löhne gedrückt. Das hat nicht nur Folgen für die Leiharbeitenden, die einem höherem Verarmungsrisiko ausgesetzt sind, sondern auch für die öffentlichen Haushalte. Elf Milliarden Euro muss der Bund jährlich... Mehr...
Für das Hamburger Traditionsunternehmen, die Tiefdruckerei Broschek in Meiendorf wurde jetzt ein Antrag auf Insolvenzeröffnung gestellt. Diese erfolge im Rahmen der Gesamtinsolvenz der „schlott gruppe ag“. Von der Insolvenz sind unmittelbar die 140 Beschäftigten von Broschek Tiefdruck in Hamburg Meiendorf, und auch über 100 Leiharbeitnehmer... Mehr...
Nachdem das Bundesarbeitsgericht der „christlichen“ Gewerkschaftsorganisation für Leiharbeit CGZP die Tariffähigkeit abgesprochen hatte, ist nun ein Musterprozess beim Arbeitsgericht Berlin anhängig. Es geht um zurückliegende Zeiträume von bis zu vier Jahren, in denen Leiharbeiter genauso wie die jeweiligen Stammbelegschaften entlohnt hätten... Mehr...
Leiharbeit ist ein diskriminierendes Wort. Dieser Meinung sind Firmen, die Menschen an andere Betriebe verleihen. Sie fordern – genauso wie die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände – den Begriff „Leiharbeit“ aus dem Gesetz zu streichen. Sie wollen stattdessen, dass nur noch von Zeitarbeit geredet wird. Mehr...
Der Senat hat auf eine schriftliche Anfrage Der LINKEN zum Missbrauch der Leiharbeit bei der Diakonie und bei Asklepios in Hamburg ausführlich, aber wenig inhaltsschwer geantwortet (Drucksache 19/8443 – siehe Anlage). Mehr...
Ausgelöst wurde die Diskussion zur Arbeitsmarktpolitik durch eine Große Anfrage und einem Antrag der SPD Bürgerschaftsfraktion. Aber schon bei der Beantwortung der großen Anfrage durch den Senat treten die Lücken im Wissen der handelnden Behörden um die Auswirkungen der zur Verfügung stehenden Instrumente klar zu tage. Viele wichtige Daten werden... Mehr...